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Belletristik Dezember 2008 | Livretto Buchhandlung
Belletristik
| Romane Februar 2010 |
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Die Freude am Lesen pflegen!
Alle zwei Monate empfehlen wir Ihnen zehn ausgewählte Romane.
Martin Suter: Der Koch |

Roman.311 Seiten. 4. Auflage 2012. Diogenes Verlag. Kartoniert
ISBN 978-3-257-23999-7
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Eislutscher aus Lakritze-Honig-Ghee und weitere Überraschungen aus der molekularen Küche mit ayurvedischen Einflüssen spielen eine zentrale Rolle in Martin Suters neuem Roman "Der Koch". Die Leser können sich freuen auf eine erneut sehr originelle und besondere Geschichte, in der Suter auf die ihm unnachahmlich-elegante Weise die Handlung um die tamilische Küchenhilfe Maravan mit der weltweiten Finanzkrise und den Unruhen auf Sri Lanka verbindet.
Maravan hat sich zeitlebens intensiv mit dem Kochen beschäftigt. Er hat sich vieles aus den Töpfen seiner älteren Verwandten abgeschaut und so ein großes Gespür für die Zubereitung ganz besonderer Menus entwickelt. In der Schweiz ahnt das jedoch zunächst niemand: Als Küchenhilfe in einem Sternelokal steht Maravan ganz unten in der strengen Küchenhierarchie eines Gourmet-Tempels mit illustrer Kundschaft. Als er eine Kollegin bekocht und diese anschließend - obwohl lesbisch - mit ihm schläft und er kurz darauf entlassen wird, entwickeln beide eine grandiose Geschäftsidee: Mit aphrodisischen Mehrgänge-Menus bauen sie die Agentur "Love-Food" auf, die zunächst vor allem von Paartherapeuten gebucht wird. Doch bald schon wittert Maravans Geschäftspartnerin ein viel größeres Geschäft...
Martin Suter hat in einem Interview gesagt: "Ich schreibe so, wie ich gerne lese."
Mit diesem lakonischen Satz ist nahezu alles gesagt, denn so schreiben wie Suter, das muss man erst mal können: Er beherrscht die Balance zwischen sprachlicher Klarheit und Fabulierlust, hält Spannungs- und Handlungsbogen fest im Griff und entlässt den Leser wieder einmal erst, wenn der letzte Satz gelesen ist. |
sFr. 16.15 17.90 |

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Alissa Walser: Am Anfang war die Nacht Musik |

Roman. 256 Seiten. August 2011. Piper
Verlag. Kartoniert
ISBN
978-3-492-27202-5
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Als Franz Anton Mesmer das blinde Mädchen in sein magnetisches Spital aufnimmt, ist sie zuvor von unzähligen Ärzten beinahe zu Tode kuriert worden. Mesmer ist überzeugt, ihr endlich helfen zu können, und hofft insgeheim, durch diesen spektakulären Fall die ersehnte Anerkennung der akademischen Gesellschaften zu erlangen. Auch über ihre gemeinsame tiefe Liebe zur Musik lernen Arzt und Patientin einander verstehen, und bald gibt es erste Heilerfolge ... In ihrer hochmusikalischen Sprache nimmt Alissa Walser uns mit auf eine einzigartige literarische Reise. Ein Roman von bestrickender Schönheit über Krankheit und Gesundheit, über Musik und Wissenschaft, über die fünf Sinne, über Männer und Frauen oder ganz einfach über das Menschsein.
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sFr. 14.35 15.90
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David Nicholls: Zwei an einem Tag |

Originaltitel: One Day. Roman. In: Deutsch. 541 Seiten. 2011. Heyne
Verlag. Kartoniert
ISBN 978-3-453-81184-3
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Der neue Roman von David Nicholls stellt einen Tag, den 15. Juli, und zwei eigentlich füreinander bestimmte Menschen, die es nur noch nicht wissen, in den Mittelpunkt. Er besticht nicht nur durch Situationskomik, sondern auch durch die genaue Darstellung des Allzumenschlichen »Gerade stelle ich mir dich mit 40 vor!« doch in dieser Nacht, am 15. Juli 1998, sind Emma und Dexter noch zwanzig, haben sich bei der Abschlussfeier kennengelernt, die Nacht zusammen durchgemacht, am nächsten Morgen gehen beide ihrer Wege. Wo werden sie an genau diesem Tag ein Jahr später stehen? Und wo in all den darauffolgenden Jahren? Und werden sich die beiden, die einander niemals vergessen können und deren Wege sich immer wieder kreuzen, weiterhin immer gerade knapp verpassen oder können sie sich selbst und dem anderen irgendwann eingestehen, dass sie trotz aller markanten Unterschiede füreinander bestimmt sind? Während zwanzig Jahren nimmt David Nicholls jeweils den 15. Juli ins Visier, zeigt, wie Emma und Dexter ihren Weg suchen, reisen, lieben, ausprobieren, sich aber nie aus den Augen verlieren. |
sFr. 13.45 14.90 |
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Ilma Rakusa: Mehr Meer |

Erinnerungspassagen. 321 Seiten. 2011. Berliner Taschenbuch
ISBN 978-3-8333-0736-2
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Eine Kindheit und Jugend in Mitteleuropa, als dieses Mitteleuropa nach dem Zweiten Weltkrieg gerade seine politischen und kulturellen Konturen neu eingeschrieben bekam: Ilma Rakusa geht in ihren Erinnerungen dem kleinen Mädchen nach, der Tochter eines slowenischen Vaters und einer ungarischen Mutter, deren Lebensstationen von einer slowakischen Kleinstadt über Budapest, Ljubljana, Triest nach Zürich - und von da weiter ausgreifend nach Ost und West, nach Leningrad/Petersburg und Paris reichen. Die überall Fremde, Nicht-ganz-Zugehörige findet sehr früh schon ihre Heimat in der Musik, im Klavierspielen, und, mit der Entdeckung Dostojewskijs, in der Literatur, aber auch in der Bewegung, im Unterwegssein, im Reisen. Mehr Meer geht weit über eine Nacherzählung einer Kindheit und Jugend hinaus; es ist die Beschwörung dessen, was von den vielen Lebensorten und Begegnungen bleibt: Töne und Klänge, Farben und Stimmungen, einzelne Szenen und Blitzlichter (»Die Bilder, sage ich, in Ehren. Aber zuerst kommen die Gerüche.«). In vielen kleinen Selbstbefragungen, in Dialogen, Gedichten und Erinnerungsbildern geht Ilma Rakusa ihrer Geschichte auf den Grund: der vom Vater initiierte ständige Ortswechsel, das Paradies des Meeres und der Küste in Triest und Grado, erste Küsse, erste Reisen, die Musik und die Begegnung mit den Ritualen der Ostkirche, die ersten Auslandsjahre in Paris und im damals noch sowjetischen Leningrad. Ilma Rakusa nähert sich ihren frühen Jahren äußerst unsentimental und auch nicht mit dem Eifer der Bekennerin, dafür mit großer Genauigkeit in einem sehr schwierigen Bereich: im Atmosphärischen, das sie mit Knappheit und Präzision erdet. In ihrem Erinnerungsband erstehen die 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts im prismatischen Blick einer außergewöhnlichen Schriftstellerin, die wie wenige in und zwischen verschiedenen Kulturen lebt. |
sFr. 13.45 14.90
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Fabio Volo: Einfach losfahren |

Originaltitel: Un posto nel mondo. Roman. In: Deutsch. 285 Seiten. 2011. Diogenes
Verlag. Kartoniert
ISBN 978-3-257-24081-8
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Leben wie ein Straßenbahnführer? Mit vorgegebener Strecke und genau festgelegtem Fahrplan? Will Michele das wirklich? Federico jedenfalls nicht. Die Geschichte zweier Freunde, zweier Lebenswege, zweier Lieben - reich an starken Bildern und Gefühlen und doch lausbübisch und charmant erzählt.
Wer selbst gern auf Entdeckungsreise geht und fernab der normalen Pfade unserer Gesellschaft wandert, zudem alterstechnisch Anfang bis Ende 30 ist, der wird bei der Lektüre dieses Buches gern schmunzeln und denken, ach ja, der macht es richtig.
Es ist eine Liebesgeschichte - an die Freundschaft, an alle Menschen, an die eigenen Erfahrungen und Fehler, kurz: an das Leben.
Es ist eine Vision der Möglichkeiten, der Träume und der Hoffnung.
Es sind Gedanken wie "Was ist das Gegenteil von Liebe? - Die Angst.", die einen auch nach der Lektüre beschäftigen.
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sFr.14.35 15.90 |
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Emmanuelle Pagano: Die Haarschublade |

Roman. 287g. 132 Seiten. 2009. Wagenbach
Verlag. Gebunden.
ISBN 978-3-8031-3224-6
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Es ist einer dieser Romane, der sofort und vor allem eine Atmosphäre erzeugt. Man empfindet ihn, wie ein Blinder, und allmählich erst enthüllt sich die Geschichte durch die Gerüche, die Klänge, die Farben und nimmt einen vollständig gefangen. Le Matricule des Anges
Mit der Schule war natürlich Schluss, als das erste Kind zur Welt kam. Ihre Chance auf ein normales Leben dahin. Nun arbeitet sie als Aushilfe in einem Friseurgeschäft, um etwas Geld dazu zu verdienen, und auch, um sich dem Alltag mit Titouan und Pierre wenigstens vorübergehend zu entwinden. Außerdem mag sie Haare, nicht nur die ihrer Söhne. Der jüngere ist ein zappliger Kobold, der ältere lebt still in einer eigenen, fremden Welt. Ohne Selbstmitleid und Bitterkeit sorgt und lebt und liebt sie, Tag um Tag. Fraglos haben ihre Eltern und manche andere in dem Provinzort eine Meinung zu all dem - und eine Lösung parat. Doch entscheiden muß sie sich allein. In diesem Buch stellt sich Emmanuelle Pagano erneut einem existenziellen Thema: Minimalistisch, präzise und pur erzählt sie die Geschichte einer Liebe ohne Echo.
Ein berührendes Buch. Psychologisch interessant dargestellt. Die innere Entwicklung der Erzählerin ist gut nachvollziehbar und bewegend dargestellt. Plädoyer für liebenswert weibliche Menschlichkeit. |
sFr. 22.05 24.50 |
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Colin Beavan: Barfuss in Manhattan |

Mein ökologisch korrektes Abenteuer. 300 Seiten. 2010. Kiepenheuer
Verlag. Gebunden
ISBN 978-3-378-01107-6
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Wenn wir die Welt ändern wollen, müssen wir uns selbst ändern. 2190 Kaffeebecher, 572 Plastikeinkaufstüten, 17520 Liter Müll und 2184 Fertigwindeln. All das haben Colin Beavan und seine Frau Michelle während ihres Selbstversuchs eingespart: Ein Jahr lebten sie konsequent klimaneutral. Ohne übertriebenen Missionierungseifer erzählt zeigt Beavan einen Weg, diese Welt ein wenig besser zu machen. Was er dabei erlebt, ist "unwiderstehlich und extrem komisch". Los Angeles Times
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sFr. 29.65 32.90 |
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Felicitas Hoppe: Der beste Platz der Welt |

Erzählung. 155g. 93 Seiten. 2009. Doerlemann Verlag. Leinenausgabe.
ISBN 978-3-908777-51-9
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Felicitas Hoppes Bücher sind immer auch Bücher vom Reisen. Mit "Der beste Platz der Welt" ist die Autorin am Ziel.
Aber welches Ziel? Und wie gelangt sie dorthin? Durch einen Tunnel, beängstigend wie der im Märchen vom Schlaraffenland. In dem Märchen, das Felicitas Hoppe hier erzählt, mündet er direkt an den Mauern einer Kirche auf einem Plateau über der Rhone. An einem so unwirklichen wie realen Sehnsuchtsort, wo viel Wein wächst und wo sich eine alte, aber frisch restaurierte Einsiedelei befindet: "Einsiedeln heißt, einen Ort finden, einen Platz, eine Stelle."
Was nun erzählt wird in jener alpinen Landschaft voll südlichem Licht, ist allerdings keine Geschichte vom Bleiben, sondern der funkelnde Kern der Autobiografie einer Autorin, der nicht zu trauen ist, weil sie in ihren Büchern Mythen und Schicksale erfindet, indem sie - rastlose Hochstaplerin auf der Suche nach Wahrheit - Märchen und Historien zusammenfabuliert. Mit "Der beste Platz der Welt" erfindet Felicitas Hoppe sich selbst, indem sie zwar von ihrem Aufenthalt als Preisträgerin des Spycher-Literaturpreises erzählt, dabei aber unmerklich in die Reihe ihrer Erfindungen tritt, neben ihre Ritter und Heiligen, ihre Verbrecher und Versager und all die anderen unzuverlässigen Reiseführer der Weltgeschichte. Um schließlich einem Mann die Hand zu reichen, mit dem sie erprobt, wie man Gipfel stürmt.
Ein wunderbares Kabinett- und Zauberkunststück, entblößend und verbergend zugleich, das uns zeigt, wie man Sonne in Flaschen füllt und dass wir nie die Ersten sein werden, weil der Einsiedler immer schon vor uns da war.
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sFr. 19.75 21.90
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Siri Hustvedt: Die zitternde Frau |

Eine Geschichte meiner Nerven. 334g. 235 Seiten. 2011. Rowohlt
Verlag. Kartoniert
ISBN 978-3-499-62756-9
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Dies ist die Geschichte einer mysteriösen «Störung» und derjenigen, die von ihr befallen wurde: die bekannte New Yorker Schriftstellerin Siri Hustvedt.
2003 starb ihr Vater, ein Universitätsprofessor. Fast drei Jahre später hält Hustvedt eine Gedenkrede auf ihn an seiner Alma Mater. Mitten in ihrer Ansprache befällt sie ein unkontrollierbares Zittern. Sie steht die Rede durch und wundert sich: Bühnenangst hatte sie vorher nie. Kurz darauf, bei einem Uni-Vortrag über ihre Schreibkurse für psychisch Kranke, wiederholt sich das Ereignis. Diesmal kann sie es nicht vor ihrem Publikum verbergen.
Weder die Mediziner noch die Psychiater kommen zu einer aussagekräftigeren Diagnose als «Es müssen die Nerven sein». Hustvedt stellt fest, dass es klare Gesetze von Ursache und Wirkung im komplexen Wechselspiel von Geist, Psyche und Körper nicht gibt oder dass wir sie nicht kennen. Ihre Neugier ist geweckt. Bald erweitert sie ihre Aufzeichnungen zu einer mit zahlreichen Fallgeschichten illustrierten Historie und Typologie der psychophysisch bedingten Krankheitsbilder. Sie erforscht die psychische Disposition des modernen Menschen mitsamt ihren neurobiologischen Grundlagen und setzt sie in Bezug zu dem, was uns alle beschäftigt: Woher kommen wir, wohin gehen wir, wer sind wir?
Wer ihre Romane schätzt, weiß, dass sie nicht nur eine grandiose Erzählerin ist, sondern eine kluge, hoch-gebildete Autorin, die über Sachthemen ebenso interessant und unterhaltsam zu schreiben weiß wie über ihre Romanfiguren. Dies ist ihr bislang persönlichstes Buch das bewegende Dokument einer Suche nach dem, was uns im Innersten zusammenhält. |
sFr. 12.15 13.50 |
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Daniel Silva: Das Moskau-Komplott |

Thriller. 474 Seiten. 2011. Piper
Verlag. Kartoniert
ISBN 978-3-492-27217-9
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Wissen ist Macht - und manchmal tödlich. Als im Wintersportort Courchevel ein russischer Journalist ermordet wird, befindet sich Geheimagent Gabriel Allon mitten in den Flitterwochen. Als kurz darauf ein zweiter Mord passiert, ahnt Allon, dass etwas vertuscht werden soll - und er seine Frau so schnell nicht wiedersehen wird. Doch erst als es ihn ins glitzernde Zentrum der neuen russischen Macht mit ihren Abgründen an Gier, Korruption und alten Seilschaften verschlägt, wird Allon klar, dass es nicht nur gilt, das Geheimnis um den Russen Iwan Charkow zu lüften: Er muss die Welt vor einem Anschlag von den Ausmaßen des 11. September retten.
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sFr. 13.45 14.90
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Kathrin Schmidt: Du stirbst nicht |

Roman. 347 Seiten. 2011. BTB
Verlag. Kartoniert
ISBN 978-3-442-74113-7
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Vom Hirnschlag erwacht - die Geschichte einer Heilung Helene Wesendahl weiss nicht, wie ihr geschieht: Sie findet sich im Krankenhaus wieder, ohne Kontrolle über ihren Körper, sprachlos, mit Erinnerungslücken. Ihr Weg zurück ins Leben konfrontiert sie mit einer fremden Frau, die doch einmal sie selbst war. Kathrin Schmidt packt ihre Leser diesmal durch die Beschränkung, und zwar im wörtlichen Sinne. Mit den Augen ihrer erwachenden Heldin blicken wir in ein Krankenzimmer, auf andere Patienten, das Pflegepersonal und den eigenen Körper, der plötzlich ein Eigenleben zu führen scheint. Und wir erleben die mühsamen Reha-Massnahmen mit, die Reaktionen der Familie, den aufopferungsvollen Einsatz ihres Mannes - und die bruchstückhafte Wiederkehr ihrer Erinnerung. Was da zutage tritt, konfrontiert
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sFr. 13.45 14.90
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