Literatur aus China |
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Ma Jian: Peking Koma |
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Juni 1989. Auf dem Platz des Himmlischen Friedens versammeln sich Tausende Studenten, um für mehr politische Freiheit zu kämpfen. Unter ihnen der Ex-Biologiestudent Dai Wei. Plötzlich fallen Schüsse. Dann herrscht Stille. Als Dai Wei wieder zu sich kommt, liegt er, von der Kugel eines Soldaten schwer verletzt, im Wachkoma. Medizinische Behandlung wird dem politisch Unzuverlässigen verweigert; seine Mutter pflegt ihn aufopferungsvoll, ohne zu merken, dass er bei Bewusstsein ist. Zehn Jahre liegt er so, wird stummer Zeuge der Verwandlung Chinas in einen modernen, zusehends kapitalistischeren Staat. Seine Erinnerungen indes schweifen zurück zu einem Leben, das von politischer Willkür, Grausamkeit und Menschenverachtung gezeichnet ist: der Vater, ein Musiker, während der Kulturrevolution ins Lager gesteckt; der Grossvater in den Selbstmord getrieben; die Mutter aus ihrem Haus gejagt. Noch nie wurde die jüngste Geschichte Chinas so ungeschminkt beschrieben. Ma Jians schriftstellerisches Ausnahmetalent zeigt sich vor allem in seiner Sprache, in der Mischung von bitterem Realismus und melancholischer Poesie, in der Liebe zur Sinnlichkeit und Opulenz der Beschreibung. Dies ist ein grosser Roman, schaurig und schön zugleich. |
sFr.16.15 |
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Yu Hua: Brüder |
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Zwei Brüder - zwei Leben. Li ist ein gerissener Geschäftsmann. Er verkauft Müll und abgetragene Anzüge aus Japan. Li scheffelt Millionen. Bruder Song ist besonnen, ein Schöngeist und ewiger Pechvogel. Ein bisschen zu gut für das moderne China - den wilden Kapitalismus. Aber auch er will am Wirtschaftswunder teilhaben. Also lässt er sich seine Brust vergrößern, um den Landfrauen ein Gel zu verkaufen, das den Busen praller macht. "Brüder" ist die tragikomische Geschichte von Li und Sang, die die Schrecken der Kulturrevolution überleben und im neuen China ihr Glück versuchen. Yu Hua weiß um die Brisanz Chinas, aber er weiß auch, dass man den Humor nie verlieren darf. "Brüder" ist die Kehrseite des Wirtschaftsrausches in China - traurig, klug und sagenhaft komisch. |
sFr. 17.55 |
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Jan-Philipp Sendker: Das Flüstern der Schatten |
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Ein Roman, der durch die Kraft der Gefühle verzaubert. Spannend, geheimnisvoll, berührend. |
sFr. 12.15 |
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Mo Yan: Die Knoblauchrevolte |
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Die Bauern des nordöstlichen Gaomi erwarten die alljährliche Knoblauchernte - doch zum Verkauf der Knollen kommt es nicht. Die Gemeinde weigert sich, den Knoblauch wie üblich abzunehmen: Es gibt einfach zu viel in diesem Jahr. Statt des würzig-herben Dufts legt sich erstickender Modergeruch über die Dörfer. Die unwirtschaftlichen und schlicht falschen Planungen der Behörden bedrohen die Existenz der Bevölkerung. In ihrer unbändigen Wut revoltieren die Bauern gegen die erbarmungslose und korrupte Bürokratie - mit dramatischen Folgen ... |
sFr.17.95 |
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Mian Mian: Panda Sex |
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Durch die Nacht von Shanghai - mit Mian Mian, dem Bad Girl der chinesischen Literatur. In Shanghai ist der Panda-Virus ausgebrochen: Sexmüde wie Pandabären sind die Figuren im neuen Roman von Mian Mian. Einst das Bad Girl der chinesischen Literatur, deren Werke in ihrer Heimat zensiert wurden, beweist sich die international gefeierte Autorin mit ihrem neuen Roman als Avantgarde-Klassikerin. Mian Mian war eine der ersten Schriftstellerinnen, die über die unbekannte Seite Chinas schrieb: über eine Jugend, die im Nachtleben ihr Glück sucht. Als Königin der Subkultur und Chinas begabteste Jungautorin feierte sie Der Spiegel. Die Party ist zwar nicht vorbei in Mian Mians neuem Buch. Aber doch hat sich etwas verändert, es ist, als sei das einst glitzernde, leuchtende Shanghai in Schwarzweißlicht getaucht. Panda Sex erzählt von einer Gruppe junger Leute um das Schwesternpaar Mei Mei und Jie Jie. Zwei Tage und Nächte lang durchstreifen sie die Shanghaier Party- und Clubszene und philosophieren dabei über die Liebe, Beziehungen, Geschlechterrollen und Sex. Gerade erst haben die Freunde ihren langjährigen Gefährten Little Beetle zu Grabe getragen. Dort, bei der Beerdigung, sollen sie sich infiziert haben mit dem Panda-Virus. Pandas haben nur zweimal im Jahr Sex. Den Figuren im Roman geht es ähnlich, sie suchen Nähe, sind süchtig nach echter Begegnung und können Sex doch nur mit Fremden haben. Kühn konstruiert, protokolliert Panda Sex die Gespräche der Freunde auf den Straßen Shanghais. Mit flirrender Leichtigkeit und Melancholie entwirft Mian Mian das Bild einer Generation, die sich nach Liebe sehnt, aber das Risiko einer Beziehung fürchtet. |
sFr. 10.75 |
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Zhu Wen: I Love Dollars und andere Geschichten aus China |
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Sechs Geschichten aus dem modernen China: Lakonisch, mit Witz und Sarkasmus zeichnet der Schriftsteller und Regisseur Zhu Wen das Bild einer zwischen Kommunismus und Kapitalismus eingeklemmten chinesischen Gesellschaft, in der alle Werte und Sicherheiten ins Wanken geraten. Eine Bootsreise auf dem Yangzi, die von Anfang an unter einem schlechten Stern steht, und während der sich der Ich-Erzähler ohne sein Zutun in kafkaesker Weise der Willkür von immer neuen Personen ausgesetzt sieht; ein Fabrikarbeiter, der durch Zufall in die Fänge einer mafiösen Familie gerät, die ihn beschuldigt, mit dem Fahrrad ihren Großvater angefahren zu haben; ein junger Mann, der von der Familie einer Freundin genötigt wird, am Krankenbett ihres frisch operierten Vaters Nachtwache zu halten und unvermutet dessen Launen und dem Apparat eines maroden, profitorientierten Krankenhauses ausgesetzt ist; oder der Ich-Erzähler in der Titelgeschichte, ein glückloser Schriftsteller in einer chinesischen Provinzstadt, der Besuch von seinem Vater bekommt und ihm ein paar schöne Tage machen möchte, und zwar mit den Dingen, die ihm selbst im Leben am meisten bedeuten: Geld und Sex. Zhu Wens Protagonisten sind sympathische junge Männer, die unverschuldet in die absurdesten Situationen geraten und sich darin zurechtfinden müssen. Die Erzählungen konzentrieren sich dabei auf tragikomische Einzelheiten des täglichen Lebens in einem sich schnell wandelnden Land und beleuchten durch ihre unverblümte Darstellung die brüchige Seite einer zunehmend kapitalistischen Gesellschaft, in der die Genusssucht ihre Wurzeln schlägt. |
sFr.25.65 |
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Alai: Ferne Quellen |
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Der scheue Junge verbringt seine Zeit lieber mit dem Pferdehirten auf den weiten Bergwiesen als mit den Menschen unten im Dorf. Oft erzählt ihm dieser von den fernen, heißen Quellen, in denen Männer und Frauen in heiterer Eintracht baden und von ihren Krankheiten genesen. Nichts wünscht sich das Kind seither sehnlicher, als zu diesen Heilquellen zu gelangen und der Enge seines Dorfes zu entfliehen. Als er viele Jahre später als Bezirksfotograf zu den Quellen vordringt, erlebt er eine bittere Enttäuschung: Wo einst das Wasser sprudelte und zum ausgelassenen Bad einlud, findet er eine hässliche, verlassene Betonlandschaft. Eine verfehlte Entwicklungspolitik hat eine Investitionsruine hinterlassen. Ein Traum ist gestorben. |
sFr. 11.65 |
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Liao Yiwu: Fräulein Hallo und der Bauernkaiser |
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Eine Prostituierte, ein buddhistischer Mönch und ein Klomann, eine Falun-Gong-Anhängerin, ein ehemaliger Rotgardist und ein Feng-Shui-Meister - sie und viele andere hat Liao Yiwu, einer der bekanntesten Autoren Chinas und selbst ehemaliger politischer Häftling, mit Respekt, Einfühlungsvermögen und Humor nach ihrem Leben und ihren Hoffnungen befragt. Diese einzigartigen Gespräche lassen uns ein China entdecken, das wir sonst nicht zu sehen bekommen - ein China, in dem archaische Mythen und Riten allen politischen und technischen Revolutionen zum Trotz noch lebendig sind, ein China der Ausgestossenen und Randständigen, deren Würde, Witz und Menschlichkeit ihnen niemand hat nehmen können. |
sFr. 14.85 |
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Lu Xun: Das trunkene Land |
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Der 1881 geborene Lu Xun hat ein sehr wechselhaftes Leben bis zu seinem Tod im Jahr 1936 gehabt. So erlebte er als Sohn einer in Ungnade gefallenen Administratorenfamilie die Höhen und Tiefen des Lebens in der chinesischen Kaiserzeit um dann im Studium der Literatur und der Medizin seine Erfahrungen in eine andere Perspektive zu stellen - bis er zu einem der Vorreiter der chinesischen literarischen Modernen wurde. |
sFr. 26.05 |
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Yan Lianke: Dem Volke dienen |
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Ein braver Soldat und die sexhungrige Gattin eines Divisionskommandeurs huldigen in Maos China kompromisslos ihrer Liebe und entfachen die wohl schönste, verrückteste und wildeste Konterrevolution der Volksrepublik. Yan Liankes Roman fiel in China der Zensur zum Opfer und wurde daraufhin übers Internet international ein Kultroman. |
sFr. 12.15 |
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Laotse: Tao Te King |
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In diesem Buch geht es um das "DAO" was im Chinesischen wörtlich übersetzt "Weg" bedeutet. In diesem Buch wird von Laozi einiges über dieses Dao erzählt. Das Dao ist ein umfassendes Wirkprinzip, was alles Leben auf Erden miteinander verbindet. Neben Zhuangzi ist Laozi der Begründer des Daoismus. Es wird erzählt, er war schon über 60 Jahre alt, als er geboren wurde und war bei seiner Geburt schon weise. Er diente als Verwalter am Hof des Chu-Staates. Als er Chaos und den Verfall des Reiches vorhersah, verließ er das Land und wurde von Guan Yin Xi, dem Grenzwart vom Shan-Gu Paß, gebeten, sein Wissen für die Nachwelt aufzubewahren. Diese Sammlung seiner Lehren ist als Daodejing (Tao Te King) bekannt. Es ist quasi die Bibel der Daoisten. Ich habe mich persönlich selbst in diesem Buch wiedergefunden, da es Gedankengut enthält, welches ich schon seit langem in mir hatte. Für alle die, die Welt mal aus einem anderen Blickwinkel sehen wollen auf jeden Fall geeignet. BonZai |
sFr. 25.65 |
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Tschuang-Tse: Reden und Gleichnisse |
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Tschuang-Tses kühne und tiefsinnige Gleichnisse zählen zu den wichtigsten Quellen der taoistischen Lehre von der Harmonie zwischen Mensch und Kosmos. Martin Buber, der dem Taoismus nach eigenem Bekunden Wesentliches verdankte, hat die bedeutendsten und schönsten Gleichnisse ausgewählt und gewährt in seinem Nachwort Einblick in die Tiefe und Fülle der chinesischen Weisheitslehre. Tschuang-Tse lebte in der zweiten Hälfte des vierten und in der ersten des dritten Jahrhunderts vor Christus. Darüber hinaus ist nur wenig Biographisches über ihn bekannt, außer daß er arm war und alle Ämter, die ihm angeboten wurden, mit der Begründung ablehnte: «So werde ich frei bleiben, mir selbst zu folgen.» Damit trat er der öffentlichen Meinung seiner Zeit entgegen, die durch die konfuzianische Weisheit von der sittlichen Einrichtung des Lebens nach Pflicht und Zweck geprägt war. Die Gleichnisse des Tschuang-Tse sind eine umfassende Erläuterung der taoistischen All-Einheitslehre, in der Sein und Nichtsein, Leben und Tod aller Wesen nichtig sind. Das Ziel des Menschen ist die Harmonie mit dem Weltganzen, die er durch Anpassung an die dem ständigen Wandel unterworfene Natur und den Verzicht auf persönliche Wünsche erreicht. Tschuang-Tses Schriften gelten als die sprachgewaltigste und konsequenteste Formulierung des taoistischen Gedankenguts. Sie haben die chinesische Sprache mit zahllosen Sprüchen und geflügelten Worten bereichert und nachhaltigen Einfluß nicht nur auf den Taoismus, sondern auch auf den Konfuzianismus, den Buddhismus und alle Zweige der chinesischen Literatur ausgeübt |
sFr. 23.35 |
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Pflaumenblüte und verschneiter Bambus |
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In keinem Land der Welt wurde der Lyrik schon seit den frühesten Zeiten eine solche Wertschätzung entgegengebracht wie in China. Die ältesten Gedichte, die uns überliefert sind, enthält das «Buch der Lieder». Darin spiegelt sich in einer kraftvollen Schlichtheit das Leben einer vorwiegend ländlichen Bevölkerung und seiner Feudalherren. Unter der Herrschaft der Tang-Kaiser (618-907), als das chinesische Reich seine weiteste Ausdehnung erfuhr, nahm die Lyrik ihren höchsten Aufschwung. Die Dichter aus dieser Zeit - Bo Djü-i, Du Fu, Han Yü, Li Bo - haben auch für diese Anthologie am meisten beigetragen. Sie verstehen es, in einer überaus bildhaften Sprache und einer bis zum äußersten verknappten Form den Stimmungsgehalt einer sich aufhellenden Landschaft oder einer dahinwelkenden Blüte, eines regnerischen Abends oder eines launigen Verliebtseins in wenige Worte einzufangen. Jan Ulenbrook hat durch seine textnahe Übersetzungsweise, die das Wortgefüge des chinesischen Originals so getreu wie nur möglich ins Deutsche überträgt, eine gedrängte Körnigkeit des Ausdrucks erlangt, wie es der prägnanten Einfachheit chinesischer Verse entspricht. Dazu kommen die bezaubernden, mit wenigen Pinselstrichen gemalten Tuschzeichnungen chinesischer Künstler. Im Ablauf der Jahreszeiten, die der Chinese in Frühling und Herbst einteilt, reiht sich Bild um Bild in der köstlichen Sammlung dieser meisterhaften Gedichte. |
sFr. 23.35 |
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Das schöne Mädchen YingYing |
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Die hier versammelten erotischen Novellen schlagen einen Bogen über acht Jahrhunderte klassischer chinesischer Belletristik. Im Mittelpunkt steht die Kunst der sinnlichen Liebe in den vielfältigsten Spielarten - sei sie nun aufreizend oder genießerisch, freizügig oder verschämt, spielerischheiter oder melancholisch. |
sFr. 25.65 |
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