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Irene Nemirovsky: Leidenschaft |

Originaltitel: Chaleur du sang. Roman. In: Deutsch. 126 Seiten. 2011. BTB
Verlag. Kartoniert
ISBN 978-3-442-74242-4
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Vom Feuer der Liebe, die alle Regeln bricht
Ein kleiner Ort im Herzen der französischen Provinz in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg. Hier führen Colette und ihr um viele Jahre älterer Ehemann ein stilles, zurückgezogenes Leben. Für das große Glück und die Leidenschaft ist kein Platz. Das Miteinander in der dörflichen Gemeinschaft ist bestimmt vom Schweigen und von Anspielungen, von verdeckter Feindschaft und duldsamer Genügsamkeit. Und doch brodeln unter der Oberfläche ungeahnte Gefühle.
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sFr. 13.95 15.50
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Jan-Philipp Sendker: Drachenspiele |

Roman. 447 Seiten. 2010. Heyne Verlag. Kartoniert
ISBN 978-3-453-40805-0
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Die große China-Saga geht weiter
Paul lebt schon so lange in China, dass er glaubt, das Land und die Frau, mit der er sein Leben teilen möchte, zu verstehen. Bis ein Brief aus der Vergangenheit alles verändert. Paul kommt einem Verbrechen auf die Spur, das von höchster Stelle gedeckt wird. Sein Gerechtigkeitssinn zwingt ihn zum Handeln, und zu spät wird ihm klar, dass er durch seine Einmischung alles in Gefahr bringt, was er liebt.
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sFr. 13.45 14.90
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Paolo Giordano: Die Einsamkeit der Primzahlen |

Originaltitel: La solitude dei numeri primi. Roman. 364 Seiten. 2011. Heyne
Verlag. Kartonier
ISBN 978-3-453-40801-2
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»Zum Teufel noch mal, was für ein großartiger Schriftsteller, schon mit 26 Jahren!« Andrea Camilleri
Ein einziger Tag in ihrer Kindheit, so scheint es, hat über ihr ganzes Leben entschieden. An einem solchen Tag verlor Alice für immer ihre Unbeschwertheit und das Vertrauen zu ihrem halsstarrigen Vater. Mattia hingegen verlor mit sechs Jahren seine Schwester, deren Hilfsbedürftigkeit er ein einziges Mal, für wenige Stunden, missachtet hatte. Seither quälen ihn Schuldgefühle, die er niemandem offenbart.
Sieben Jahre später lernen Mattia und Alice sich auf dem Gymnasium kennen. Die Anziehungskraft zwischen den beiden scheint unwiderstehlich. Jeder erkennt im anderen die eigene Einsamkeit. Alice ist der einzige Mensch, dem Mattia wenigstens einmal seinen Schmerz zu offenbaren wagt. Und umgekehrt würde sie nie einen anderen als ihn bitten, das Tattoo von ihrer Haut zu entfernen, mit dem sie ihre inneren Wunden gleichsam übermalen wollte. Doch mit den Jahren werden die Hindernisse, die die beiden einander unbewusst in den Weg legen, höher und höher. Bis sie sich entscheiden müssen.
In einer ebenso klaren wie poetisch-eindringlichen Sprache erzählt Paolo Giordano die Geschichte von Alice und Mattia, die wie Primzahlzwillinge nahe beieinanderstehen und doch immer durch eine Winzigkeit getrennt bleiben. Komplexe Seelenzustände schildert er so genau, dass sie fassbar werden und uns tief berühren. Paolo Giordano findet unvergessliche Bilder für die verschlungenen Wege, auf denen die Dramen der Kindheit in uns fortwirken. Seine Prosa verwandelt auf magische Weise Schmerz in Trost. Ausgezeichnet mit Italiens renommiertestem Literaturpreis - dem »Premio Strega«.
"Eine grossartige Sprache, eine feinfühliger Mensch, der Stimmungen benennen kann und sie leben lässt, eine glaubwürdige Geschichte. Etwas enttäuschend war für mich als Romantikerin, dass nicht mehr Nähe bis zum Ende des Buches zustande kam. Die Einsamkeit der Primzahlen eben." Sabine Baumann
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sFr. 12.15 13.50
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Dinaw Mengestu: Zum Wiedersehen der Sterne |

Originaltitel: The Beautiful Things That Heaven Bears. Roman. 250 Seiten. 2010. List
Verlag. Kartoniert
ISBN 978-3-548-60983-6
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Es sind Geschichten, die den Äthiopier Sepha Stephanos in der neuen, noch immer fremden Heimat am Leben halten - die Romane, mit denen er in seinem kleinen Laden den Tag verbringt, die Erzählungen seiner Freunde, Afrikaner wie er, die Erinnerungen an das Land, das er verlassen hat. Seit Sepha vor siebzehn Jahren fliehen musste, hat er in den USA keine Wurzeln geschlagen. Er hat den Kampf beinahe aufgegeben, als er neue Nachbarn bekommt. Die Freundschaft zu dem klugen, lesehungrigen Mädchen Naomi bringt plötzlich Leben in Sephas Alltag, die Liebe zu ihrer Mutter Judith, einer weißen Professorin, schenkt ihm die Hoffnung, dass es doch noch so etwas wie Glück für ihn geben könnte. In seinem grandiosen Debüt erzählt der junge äthiopisch-amerikanische Autor von einem Schicksal, wie es in den Zeiten der globalen Flüchtlingsströme alltäglich ist - von Wurzellosigkeit, Sehnsucht und dem Funken Hoffnung, der immer wieder aufblitzt.
"Ein gelungenes Buch eines US-Afrikaners, der auch mal Vergleiche anstellt über die Ähnlichkeiten zwischen Äthiopien und den USA, ein sanft geschwungener Kreisel beispielsweise, der einer Parkanlage in Addis Abeba gleichkommt. Mit ironisch-feinem Humor erzählen er und seine beiden Freunde sich die Geschichte Afrikas anhand der Putsche fast sämtlicher Diktatoren des letzten Jahrhunderts. Es ist ein nachdenkliches Buch mit viel Tiefgang des damals 29-Jährigen, das sich trotzdem mit Leichtigkeit liest. Seine Gedanken und Ansichten machen mir Lust auf ein hoffentlich bald nächstes Buch." Sabine Baumann
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sFr. 13.45 14.90
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Alissa Walser: Am Anfang war die Nacht Musik |

Roman. 256 Seiten. August 2011. Piper
Verlag. Kartoniert
ISBN
978-3-492-27202-5
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Als Franz Anton Mesmer das blinde Mädchen in sein magnetisches Spital aufnimmt, ist sie zuvor von unzähligen Ärzten beinahe zu Tode kuriert worden. Mesmer ist überzeugt, ihr endlich helfen zu können, und hofft insgeheim, durch diesen spektakulären Fall die ersehnte Anerkennung der akademischen Gesellschaften zu erlangen. Auch über ihre gemeinsame tiefe Liebe zur Musik lernen Arzt und Patientin einander verstehen, und bald gibt es erste Heilerfolge ... In ihrer hochmusikalischen Sprache nimmt Alissa Walser uns mit auf eine einzigartige literarische Reise. Ein Roman von bestrickender Schönheit über Krankheit und Gesundheit, über Musik und Wissenschaft, über die fünf Sinne, über Männer und Frauen oder ganz einfach über das Menschsein.
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sFr. 14.35 15.90
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