Klappentext
England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte - die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.
Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.
Rezension
Maja Lunde will mit ihrem Buch aufrütteln und ich kann verstehen, weshalb sie den norwegischen Buchhändlerpreis gewonnen hat. „Die Geschichte der Bienen“ ist ein ernsthaftes und nachdenklich machendes Buch.
Nach dem Lesen haben wir uns entschlossen, ein Bienenhotel auf den Balkon zu stellen. Das wenigste, was wir tun können.“
Klappentext
Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. Dort will die den Mann zur Rede stellen, der einmal die Liebe ihres Lebens gewesen ist.
Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein altes Segelboot entdecken. Signes Segelboot.
Virtuos verknüpft Maja Lunde das Leben und Lieben der Menschen mit dem, woraus alles Leben gemacht ist: dem Wasser. Ihr neuer Roman ist eine Feier des Wassers in seiner elementaren Kraft und ergreifende Warnung vor seiner Endlichkeit.
Klappentext
2021: Venedig ist von den Wassermassen eines letzten Acqua alta verschlungen worden. Guido Malegatti, einer der Überlebenden, fährt mit dem Boot durch die Ruinen, auf der Suche nach Frau und Tochter. Zwei Jahre zuvor: Angesichts des drohenden Meeresspiegelanstiegs bahnt sich der Konflikt innerhalb der Familie an. Guido als Wirtschaftsrat schwört auf den Tourismus und die Segnungen der Technik. Seine Frau Maria Alba schwelgt in der vergangenen Pracht einer Stadt am Rande des Zusammenbruchs. Und ihre 17-jährige Tochter Léa wird in dem Versuch, die geliebte Stadt zu retten, zur Gegnerin ihres Vaters. Isabelle Autissier entwirft das so dramatische wie realistische Szenario vom Untergang Venedigs. Mitreißend zeichnet sie der Perspektive dreier Familienmitglieder nach, wie es zur Katastrophe kommt, und stellt uns alle vor die Frage: Wie würde ich mich verhalten?
Rezension
Venedig als Hotspot wird von Touristen überschwemmt, die mit Kreuzfahrtschiffen die Küste versperren und ein normales Alltagsleben für die Einheimischen unmöglich machen. Ein unterirdischer Wall soll das Meer zurückhalten, die geschichtsträchtige Stadt zu überschwemmen. Doch können wir Menschen die Natur kontrollieren?
Sehr lesenswert für alle, die sich für den Klimawandel und deren Folgen interessieren und Maja Lundes Bücher mögen.“
Klappentext
Das Meer: Ursprung des Lebens.
Der Mensch: Ursprung der Zerstörung.
Ein Öko-Thriller über Gut und Böse, über Leben und Tod.
Teresa verschwindet spurlos im Einsatz auf einem modernen Fischfangschiff auf hoher See. Entsetzt ist nicht nur ihr Geliebter und Ausbilder John Render von der zuständigen EU-Behörde in Brüssel. Genauso am Boden zerstört sind Ragna di Melo und ihre Truppe von radikalen Umwelt-Aktivisten, die eine mörderische Methode entwickelt haben, die skrupellose Ausbeutung der Meere zu beenden.
Als Ragnas Vater, ein schillernder Schweizer Lobbyist, Wind von den Aktivitäten seiner Tochter bekommt, die auch seine eigenen Geschäftsinteressen berühren, muss er handeln. Noch bevor das ganze Ausmaß der Bedrohung bekannt wird, reist er nach Südostasien, wo Ragna sich versteckt halten soll. Er weiß, dass seine Tochter niemals mit ihm sprechen wird. Daher heuert er den jungen Dolmetscher Adrian an, der zu Schulzeiten eine leidenschaftliche Affäre mit Ragna hatte - ohne ihn jedoch in die wahren Gründe einzuweihen ...
Drei Männer auf einer verzweifelten Suche, zwei Frauen in Todesgefahr - und zwischen ihnen der brutale Apparat der globalen Fischerei-Mafia, eine gleichgültige Öffentlichkeit und eine handlungsunfähige Politik.
Wie kein anderer versteht es Bestseller-Autor Wolfram Fleischhauer, brisante Themen mit atemloser Spannung zu verknüpfen. Dramatisch und erschreckend realistisch entwirft er das Katastrophen-Szenario dieses Öko-Thrillers und erzählt zugleich von den Grenzen der Liebe und unserer Sehnsucht nach einem neuen Umgang mit der Natur.
»>Das Meer< ist eine Wucht.« Kölner Stadt-Anzeiger
Rezension
Die Geschichte um illegale Fischerei, Europapolitik, den Biozid und den aktuellen Stand der Dinge auf unserem Planeten ist aufwühlend, packend, geistreich und flüssig geschrieben.
Fleischhauer hat extrem gut recherchiert und er lässt jeden zu Wort kommen: die Fischbeobachterin, den Dolmetscher in Brüssels Politik, die Umweltministerin, den Unternehmer von Fischtrawlern in Europa und der andere in Asien, den Consulter für Fischereirecht, die Saboteurin und den Fachleiter für den Schutz der Fische.
Mehrmals hat mich das Szenario an die aktuelle Corona Krise erinnert, wo dem Verbraucher einen Riegel vorgeschoben wird für sein immer gierigeres Konsumverhalten.
"Das Meer" gehört für mich schon zu den modernen Klassikern, das Menschen in 100 Jahren erzählen kann, wie es trotz der Intelligenz des homo sapiens zu dieser ökologischen Katastrophe kommen konnte.
Sabine Baumann“


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