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Alltagsgeschichten
Mariana Leky: Kummer aller Art
Mariana Leky: Kummer aller Art
Sabine Baumann
3. Auflage 2024 - 176 Seiten
DuMont Lit. und Kunst  - Kartonierter Einband (Kt)
Deutsch
ISBN 978-3-8321-6723-3
Lieferbar in 24 Stunden
CHF 18.25
CHF 20.50


Klappentext

»Alle wirken innerlich blitzblank, nur in unserem Inneren sieht es aus wie bei Hempels unterm Sofa«, denkt sich Kioskbesitzer Armin, als er vergeblich versucht, erfolgreich zu meditieren. Und auch im Inneren der anderen Figuren dieser literarischen Kolumnen herrscht Unordnung: Frau Wiese kann nicht mehr schlafen, Herr Pohl ist nachhaltig verzagt, Lisa hat ihren ersten Liebeskummer, Vadims Hände zittern, Frau Schwerter muss ganz dringend entspannen, ein trauriger Patient hat seine Herde verloren, und Psychoanalytiker Ulrich legt sich mit der Vergänglichkeit an. Kummer aller Art plagt die Menschen, die sich, mal besser, mal schlechter, durch den Alltag manövrieren. Aber der Kummer vereint sie auch, etwa, wenn auf Spaziergängen Probleme zwar nicht gelöst werden, aber zumindest mal an die Luft und ans Licht kommen. Klug, humorvoll und mit großem Sinn für Feinheiten und Absurditäten porträtiert Mariana Leky Lebenslagen von Menschen, denen es nicht an Zutraulichkeit mangelt, wohl aber am Mut zur Erkenntnis, dass man dem Leben nicht dauerhaft ausweichen kann. Die in >Kummer aller Art< versammelten Texte erschienen erstmals als Kolumnen in PSYCHOLOGIE HEUTE.

Rezension

„"Kleine, kaum vier Seiten lange Betrachtungen und Porträts aus der Ich-Perspektive: liebevoll, mitfühlend und melancholisch, klug, humorvoll und auch gerne in herrlicher Absurdität formuliert."
Haller Tagesblatt

"Ohne Kitsch, liebenswürdig, fragil. Mariana Leky hat die Gabe, uns zu vermitteln, wie es gelingen kann, jeden Menschen so wahrzunehmen, wie er ist, ohne Besserwisserei, ohne ›Ich würde doch nie‹-Gemurmel" Annemarie Stoltenberg, NDR KULTUR

"Was für ein Reservoir an Menschenkenntnis!"
Denis Scheck, ARD Druckfrisch“
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Nina George: Das Traumbuch
Nina George: Das Traumbuch
Roman
2. Auflage 2020 - 416 Seiten
Knaur  - Kartonierter Einband (Kt)
Deutsch
ISBN 978-3-426-50978-4
Neuauflage/Nachdruck unbestimmt
CHF 14.15
CHF 15.90


Klappentext

"Das Traumbuch" von Bestseller-Autorin Nina George ist ein poetischer, intensiver Roman, der die Frage stellt, ob es das "richtige", das perfekte Leben überhaupt gibt - oder ob es nicht die kleinen Momente des Zögerns oder des Mutes sind, die entscheiden, wer wir sind und wer wir werden.

"Verdammt, Henri, was hast du dir dabei gedacht? Du hast mich benutzt, du hast mich zurückgewiesen. Und jetzt liegst du da, im Koma, und ich soll über dein Leben entscheiden? Und wer ist das? Wieso weiß ich nicht, dass du einen dreizehnjährigen, hochbegabten Sohn hast? Ich hätte so gerne mit dir einen Sohn gehabt. Was für Leben hast du noch gelebt, von denen ich nichts weiß?"
Das Leben besteht aus der Summe kleinster Entscheidungen. Doch welche führen zu Glück, Liebe, Freundschaft - welche zu Verzweiflung und Einsamkeit? Mit dieser Frage ringen die Verlegerin Eddie, der Kriegsreporter Henri und sein hochbegabter Sohn Sam, als Henri nach einer Rettungsaktion ins Koma fällt. Im unbekannten Zwischenreich von Leben und Tod erfährt er, welche Leben er hätte leben können, wenn er mehr ausgesprochen und weniger gefürchtet hätte. Henri hat nun nur ein Ziel: zurückzukehren, um noch einmal das zu tun, was das Leben ausmacht. Lieben.

"Von einer beeindruckenden Klarheit und Helligkeit. Er ist nie erdenschwer, fast immer federleicht. Er überspringt die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum, zwischen Himmel und Erde." (Christine Westermann WDR Frau TV)

"Ein gewaltiger Bilder- und Gefühlsrausch" Brigitte

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Kristine Bilkau: Die Glücklichen
Kristine Bilkau: Die Glücklichen
Sabine Baumann
Roman
2017 - 304 Seiten
BTB Tb.  - Kartonierter Einband (Kt)
Deutsch
ISBN 978-3-442-71458-2
Lieferbar in 24 Stunden
CHF 16.45
CHF 18.50
Ein großes Generationsporträt unserer Zeit

Isabell und Georg sind ein Paar. Ein glückliches. Wenn die Cellistin Isabell spätabends von ihren Auftritten mit dem Orchester nach Hause geht oder der Journalist Georg von seinem Dienst in der Redaktion auf dem Heimweg ist, schauen sie oft in die Fenster fremder Wohnungen, dringen mit ihren Blicken in die hellen Räume ein. Bei abendlichen Spaziergängen werden sie zu Voyeuren. Regalwände voller Bücher, stilvolle Deckenlampen, die bunten Vorhänge der Kinderzimmer. Signale gesicherter Existenzen, die ihnen ein wohliges Gefühl geben. Das eigene Leben in den fremden Wohnungen erkennen. Doch das Gefühl verliert sich.
Mit der Geburt ihres Sohnes wächst nicht nur ihr Glück, sondern auch der Druck und die Verunsicherung. Für Isabell erweist sich die Rückkehr in ihren Beruf als schwierig: Während des Solos zittern ihre Hände, nicht nur am ersten Abend, sondern auch an den folgenden. Gleichzeitig verdichten sich in Georgs Redaktion die Gerüchte, der Verlag würde die Zeitung verkaufen. Währenddessen wird ihr Haus saniert. Im Treppenhaus hängt jetzt ein Kronleuchter, im Briefkasten liegt eine Mieterhöhung. Für die jungen Eltern beginnt damit ein leiser sozialer Abstieg. Isabell und Georg beginnen mit einem Mal zu zweifeln, zu rechnen, zu vergleichen. Jeder für sich. Je schwieriger ihr Alltag wird, desto mehr verunsichert sie, was sie sehen. Die gesicherten Existenzen mit ihren geschmackvollen Wandfarben sagen jetzt: Wir können, ihr nicht. Was vertraut und selbstverständlich schien - die Cafés, Läden, der Park, die Spielplätze mit jungen Eltern -, wirkt auf einmal unzugänglich. Gegenseitig treiben sich Isabell und Georg immer mehr in die Enge, bis das Gefüge ihrer kleinen Familie zu zerbrechen droht.

Rezension

„"Kristine Bilkau hat einen fabelhaft gelungenen Debütroman geschrieben, ebenso takt- wie kunstvoll, ganz ohne Händezittern und sehr lesenswert." (Hans-Jürgen Schings / Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Kristine Bilkaus Debüt "Die Glücklichen" ist mehr als ein Prekariatsroman. Es legt die Risse einer jungen Generation frei, die an der modernen Arbeitswelt scheitert." (Björn Hayer / ZEIT ONLINE)

""Die Glücklichen" hat etwas zu erzählen über diese Generation, das es so womöglich noch nicht zu lesen gab." (Maren Keller / SPIEGEL ONLINE)

"Kristine Bilkau hat diesen großartigen Roman geschrieben über die Generation 30+ - eine Generation, die hohe Ansprüche ans Leben stellt und an Scheitern nicht denken will." Natascha Geier / NDR-Kulturjournal

„In nüchternen, manchmal vorsichtig elegischen Sätzen schildert sie, wie die Kleinfamilie klarzukommen versucht mit dem Absturz ins kreative Prekariat.“ Wolfgang Höbel / DER SPIEGEL

"Feinsinniger Roman über das Wanken, die Angst vor dem Statusverlust und den eigenen Platz in der Welt." Verena Lugert / Annabelle“
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