Klappentext
Als Marissa mit sechs Jahren ihre Mutter verliert, beschließt ihr Vater, ein Meeresbiologe, die Forschungsarbeit seiner Frau fortzuführen. Vater und Tochter gehen nach Thailand. Dort trifft sie Arielle, und eine geradezu märchenhafte Freundschaft entsteht. Unter der Woche leben die Mädchen in dem Resort von Arielles Eltern; an den Wochenenden verbringen sie ihre Zeit mit Marissas Vater auf einer nahe gelegenen Insel. Gemeinsam entdecken die Mädchen die zerbrechlichen Wunder der Riffe, Wälder und Strände. Gemeinsam lernen sie, in die Tiefe zu tauchen und minutenlang den Atem anzuhalten. Sie bewegen sich ebenso mühelos im Wasser wie die Mantarochen, die sie mit Namen kennen. Gemeinsam lernen sie, aus Gefahren herauszuschwimmen. Doch dann kommt eine riesige Welle, der Arielle nicht entkommen kann. Jahre später ist Marissa zurück in New York, orientierungslos und verfolgt von der Erinnerung an ihre Freundin, erneut bedroht durch eine Naturkatastrophe. Als im Laufe zweier schicksalhafter Tage die Vergangenheit zurückkehrt, entdeckt sie, wie sie sich in einer unsicheren Welt behaupten kann. '¿Unter Wasser¿ ist ein ebenso fesselndes wie herzzerreißendes Werk.' CLAIRE MESSUD
Klappentext
'Es ist nur so, dass ich, bevor ich mich den Rest meines Lebens nur noch mit Toten beschäftige, gern selbst richtig gelebt hätte.'
Der Sommer 2003 in der niedersächsischen Kleinstadt beginnt wie immer: Freibad, Bandproben, die Leichen in Papas Keller. Dominik ist der Sohn des Bestatters und soll den Familienbetrieb in naher Zukunft von seinem alleinerziehenden Vater übernehmen. Bislang sprach nichts dagegen, denn Domi ist erstaunlich routiniert im Umgang mit Trauernden und weiß mehr über Tod und Verlust als die meisten Erwachsenen. Worüber er allerdings wenig weiß, ist das Leben selbst. Das ändert sich, als kurz vor den großen Ferien ein Neuer in seiner Klasse auftaucht: Biff ist unangepasst, lässig, impulsiv. Gegen seinen Willen fühlt Domi sich von dessen scheinbar endlosem Hunger auf das Leben angezogen, und so entsteht im Laufe dieses heißen, flirrenden Sommers zwischen den beiden etwas Größeres, etwas, das in seiner Intensität alles andere, Freunde, Familie, Zukunft, an den Rand drängt.
'Kea von Garnier ist eine sehr feinfühlige Erzählerin und beschäftigt sich hier gekonnt mit dem Erwachsenwerden, der Suche nach der eigenen Identität und der ersten großen Liebe - berührend, aber auch humorvoll. Für Fans der Bücher von Caroline Wahl und Christian Huber und für alle, die gerne Coming of Age-Romane lesen.' WDR2 Lesen
'Eine Sommergeschichte voller Zeitgeist, die zugleich an die eigene Jugend erinnert - an ihre Höhen und Tiefen. An die volle Palette des Lebens eben.' Freundin
Rezension
'Es ist nur so, dass ich, bevor ich mich den Rest meines Lebens nur noch mit Toten beschäftige, gern selbst richtig gelebt hätte.'
Der Sommer 2003 in der niedersächsischen Kleinstadt beginnt wie immer: Freibad, Bandproben, die Leichen in Papas Keller. Dominik ist der Sohn des Bestatters und soll den Familienbetrieb in naher Zukunft von seinem alleinerziehenden Vater übernehmen. Bislang sprach nichts dagegen, denn Domi ist erstaunlich routiniert im Umgang mit Trauernden und weiß mehr über Tod und Verlust als die meisten Erwachsenen. Worüber er allerdings wenig weiß, ist das Leben selbst. Das ändert sich, als kurz vor den großen Ferien ein Neuer in seiner Klasse auftaucht: Biff ist unangepasst, lässig, impulsiv. Gegen seinen Willen fühlt Domi sich von dessen scheinbar endlosem Hunger auf das Leben angezogen, und so entsteht im Laufe dieses heißen, flirrenden Sommers zwischen den beiden etwas Größeres, etwas, das in seiner Intensität alles andere, Freunde, Familie, Zukunft, an den Rand drängt.
'Kea von Garnier ist eine sehr feinfühlige Erzählerin und beschäftigt sich hier gekonnt mit dem Erwachsenwerden, der Suche nach der eigenen Identität und der ersten großen Liebe - berührend, aber auch humorvoll. Für Fans der Bücher von Caroline Wahl und Christian Huber und für alle, die gerne Coming of Age-Romane lesen.' WDR2 Lesen
'Kea von Garnier schreibt vom Erwachsenwerden in der Kleinstadt und von der ersten großen Liebe zweier Jungs: maximal zärtlich, humorvoll und so nah, dass man jede Berührung spürt.' Johannes Bullinger (@queerinliterature)“
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Rezension
Noras Leben ist geprägt von Vernachlässigung, Einsamkeit und der Erkenntnis, von allen verlassen worden zu sein. Ihre Hoffnung, bei ihrer Schwester Matilda leben zu können, erfüllt sich nicht. Diese Enttäuschung reißt eine tiefe Wunde in das Verhältnis der beiden Schwestern zueinander.
Erst ein Roadtrip durch die USA zu einer Ausstellung ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter bietet den beiden die Möglichkeit, das Trauma aufzuarbeiten und wieder zueinander zu finden.
Das Buch wird hauptsächlich aus der Perspektive der älteren Schwester Matilda geschrieben. Die Erzählung wird durch Texte und Interviews von Ingrid Olssens Biograf immer wieder unterbrochen und auch realen Personen, Orte und Ereignisse werden in die Geschichte eingewoben, was dem ganzen Buch eine sehr authentisch Note gibt. Die Texte der Kunstkritiker sind ebenfalls hervorragend geschrieben, so dass der Leser den Eindruck erhält, eher eine Biografie als einen Roman zu lesen. Ich muss zugeben, ich habe Google befragt, ob Ingrid Olssen wirklich ein fiktiver Charakter ist.
Das Leben der beiden Töchter im Schatten der Mutter ist erschreckend und oft herzzerreißend. Ingrids Leben wird von der Klatschpresse an die Öffentlichkeit gezerrt und der Sensationslust preisgegeben. Die Leiden ihrer Töchter ist offensichtlich, doch niemand kümmert sich wirklich darum. Als Erwachsene sind beide zutiefst verunsichert und misstrauisch. Wem können sie wirklich trauen und wer will nur wegen des Ruhms mit ihnen zusammen sein?" Bella070
"Eine brillante Geschichte, die die einzelenen Charaktere Seite um Seite entblättert, literaturpreiswürdig, aufwühlend und voller Emotionen. Ich empfehle das Buch jeder Frau, die sich für Kunst interessiert oder sich mit einer Kindheit auseinandersetzen mag, die von den Eltern vernachlässigt wurde." Sabine Baumann“
Klappentext
Eine große Liebe beginnt, doch sie beginnt nicht leicht. Eine junge Frau und ihr deutlich älterer Geliebter fliehen den Berliner Verhältnissen («Hitler und Hindenburg sind weit») und fahren an die Küste Südfrankreichs. Dort weichen die Sommerträume der Erzählerin schnell der Ernüchterung, denn sie ist nicht die Einzige für ihn, den Bonvivant. Er muss von ihr erst verlassen werden, damit er begreift, was in dieser Beziehung - und im Leben - wirklich zählt. Sie erlebt einen Sommer der Freiheit und Unabhängigkeit, in einem Haus am Meer zwischen Thymian und Zitronenbäumen, findet treue Freunde - und sich selbst. Um schließlich dem Mann, den sie liebt, neu zu begegnen.
Mit einem Essay von Marion Detjen, Großnichte Helen Wolffs, über den Entstehungshintergrund des Romans und das Leben Helen Wolffs. Warum hinterließ Wolff ihr gesamtes literarisches Werk in einem Umschlag, auf dem sie schrieb: «At my death, burn or throw away unread»?
Rezension
Ein wundervoller Begleiter für die Ferien für alle, die gerne klassische historische Liebesgeschichten mit Niveau mögen in Richtung Sara Winman: Lichte Tage.“
Klappentext
Von oben betrachtet sieht die Welt gleich ganz anders aus
Sechs Astronauten schweben in einer Raumstation durchs All. Den Planeten Erde umkreisen sie in 90 Minuten, sechzehnmal in 24 Stunden. Die zwei Frauen und vier Männer aus ganz unterschiedlichen Nationen arbeiten, essen und schlafen auf engstem Raum - und doch ist alles losgelöst vom Alltag, Schwerkraft und Zeitempfinden sind außer Kraft gesetzt. Was passiert, wenn man seine Heimat nur aus weiter Ferne durch ein kleines Fenster sieht? Wie verändern sich Denken und Fühlen? In dem Zeitraum von nur einem Tag, während die Sonne sechzehnmal auf- und untergeht, betrachtet dieser ungewöhnliche, kraftvoll poetische Roman die großen und kleinen Fragen der Menschheit und bringt uns der Schönheit des Universums ganz nahe.
Rezension
Klappentext
Bestseller-Autorin Alina Bronsky legt eine Komödie über zwei Menschen vor, die aus unterschiedlichen Welten stammen - und am Ende nicht mehr ohne einander sein wollen. Warmherzig, rasant und höchst unterhaltsam.
Sie begegnen sich zum ersten Mal in einer Vorlesung: Der hochbegabte Oscar ist 16, hat einen Adelstitel und ist noch nie mit der U-Bahn gefahren. Moni Kosinsky hat drei Enkel, mehrere Nebenjobs und liebt knalligen Lippenstift und hohe Absätze. Sie ist fest entschlossen, sich heimlich den Traum von einem Mathe-Studium zu erfüllen.
Doch im Hörsaal wird Moni für eine Putzfrau gehalten und belächelt. Wie kommt sie dazu, sich für eines der schwierigsten Fächer überhaupt einzuschreiben? Und woher kennt sie den berühmtesten Professor der Uni?
Bald muss nicht nur Oscar feststellen, dass Monis Verstand und Beharrlichkeit größer sind als ihre Wissenslücken. Denn Mathematik schert sich nicht um Fragen der Herkunft, des Alters und des Aussehens. Oscar dagegen kämpft mit dem Alltag und findet ausgerechnet in der warmherzigen Moni eine Vertraute, die seinem Leben eine entscheidende Wendung gibt. Bald verbindet die beiden Außenseiter eine Freundschaft, die niemand für möglich gehalten hätte.
Ein leichtfüßiger, raffinierter, tragikomischer Roman über eine schillernde Heldin und eine ungewöhnliche Freundschaft, die weit über Fragen nach der vierten Dimension und schlechtes Mensa-Essen hinaus durchs Studium und Leben trägt.
Rezension
Klappentext
"WIE KANN JEMAND DER FEHLT, EIN LEBEN DENNOCH PRÄGEN?
"Heute vor sechzig Jahren geschah der Unfall. Buche das einzige Zimmer, das sich ad hoc finden lässt, in einem Seminarhaus mit Blick über den Walensee, in dem hoch gelegenen Dorf, das Vater und Onkel querten, bevor sie den Berg hinab und ins Verderben fuhren."
Zora del Buono war acht Monate alt, als ihr Vater 1963 bei einem Autounfall starb. Der tote Vater war die große Leerstelle der Familie. Mutter und Tochter sprachen kaum über ihn. Wenn die Mutter ihn erwähnte, brach die Tochter mit klopfendem Herzen das Gespräch ab. Sie konnte den Schmerz der Mutter nicht ertragen. Jetzt, inzwischen sechzig geworden, fragt sie sich: Was ist aus dem damals erst 28-jährigen E.T. geworden, der den Unfall verursacht hat? Wie hat er die letzten sechzig Jahre gelebt mit dieser Schuld?
Seinetwegen ist der Roman einer Recherche: Die Erzählerin macht sich auf die Suche nach E.T., um ihn mit der Geschichte ihrer Familie zu konfrontieren. Ihre Suche führt sie in abgründige Gegenden, in denen sie Antworten findet, die neue Fragen aufwerfen. Was macht es mit ihr, dass sie plötzlich mehr weiß über ihn, den Mann, der ihren Vater totgefahren hat, als über den Vater selbst? Und wie kann man heil werden, wenn eine Leerstelle doch immer bleiben wird?
Der viel zu frühe Unfalltod eines Vaters - und was er für das Leben der Tochter bedeutet hat
Roman einer Recherche: Detailgenau, raffiniert komponiert, so präzise wie poetisch
Das neue Buch von Zora del Buono nach dem Bestseller "Die Marschallin"
Für Leser:innen von Monika Helfer, Annie Ernaux und Tove Ditlevsen
Rezension
Zora del Buono ist eine grossartige Bereicherung für die Schweizer Literatur. Nach "Die Marschallin" macht sie sich auf die Spurensuche ihres toten Vaters. Ihr gelingt es wunderbar, den Zeitgeist in der Schweiz des letzten Jahrhunderts einzufangen und ihr Journal ist geistreich, springt von einer Recherche zur anderen und versöhnt sich langsam mit der Vergangenheit. Wer Sigrid Nunez mag, mag auch Zora del Buono.“
Klappentext
2021: Venedig ist von den Wassermassen eines letzten Acqua alta verschlungen worden. Guido Malegatti, einer der Überlebenden, fährt mit dem Boot durch die Ruinen, auf der Suche nach Frau und Tochter. Zwei Jahre zuvor: Angesichts des drohenden Meeresspiegelanstiegs bahnt sich der Konflikt innerhalb der Familie an. Guido als Wirtschaftsrat schwört auf den Tourismus und die Segnungen der Technik. Seine Frau Maria Alba schwelgt in der vergangenen Pracht einer Stadt am Rande des Zusammenbruchs. Und ihre 17-jährige Tochter Léa wird in dem Versuch, die geliebte Stadt zu retten, zur Gegnerin ihres Vaters. Isabelle Autissier entwirft das so dramatische wie realistische Szenario vom Untergang Venedigs. Mitreißend zeichnet sie der Perspektive dreier Familienmitglieder nach, wie es zur Katastrophe kommt, und stellt uns alle vor die Frage: Wie würde ich mich verhalten?
Rezension
Venedig als Hotspot wird von Touristen überschwemmt, die mit Kreuzfahrtschiffen die Küste versperren und ein normales Alltagsleben für die Einheimischen unmöglich machen. Ein unterirdischer Wall soll das Meer zurückhalten, die geschichtsträchtige Stadt zu überschwemmen. Doch können wir Menschen die Natur kontrollieren?
Sehr lesenswert für alle, die sich für den Klimawandel und deren Folgen interessieren und Maja Lundes Bücher mögen.“
Klappentext
Die ergreifende Spurensuche einer jungen Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln
»Eine hochaktuelle ukrainische Familiengeschichte.« Die Zeit
»Eine Hymne auf Hoffnung und Heimat, so sanft geschrieben und von so tiefer emotionaler Wahrheit, dass die Worte zu einer Kraft werden, die ich gegen Not und Schmerz einsetze. Ich liebe dieses Buch, und es wird mich noch lange begleiten.« Helen MacDonald, Autorin von »H wie Habicht«
Während Russland 2014 die Krim annektiert, kehrt Victoria in die Heimat ihrer Familie, die Ukraine, zurück. Dort ist sie geboren und aufgewachsen. Sie will verstehen, woher sie kommt. Wieso ist ihr Urgroßonkel Nikodim in den 1930er Jahren spurlos verschwunden, und warum spricht in der Familie seit fast einem Jahrhundert niemand über ihn? Valentina, ihre Großmutter, will ihr verbieten, weiter Fragen zu stellen und kümmert sich lieber um ihren Obstgarten. Aber Victoria gibt sich nicht länger mit Ausflüchten zufrieden. Sie reist zum Haus mit den roten Sirenen, dem früheren Hauptquartier des sowjetischen Geheimdienstes, und zeichnet die Konturen vom Leben ihres Urgroßonkels nach. Die Vergangenheit wird dabei zu einem Schlüssel, ihre Herkunft und sich selbst zu verstehen. Ein Buch über die ergreifende Spurensuche einer jungen Frau und eine emotionale autobiographische Familiengeschichte.
Rezension
Sie recherchierte in Tagebüchern ihres Vaters, was seinen acht Geschwistern widerfuhr (Arbeit beim Geheimdienst des Zaren, als Soldat gefallen im 2. Weltkrieg, während der Zeit des grossen Hungers 1932 im Kampf um eine unabhängige Ukraine verschwunden).
Sie diskutiert mit ihrem Onkel Wladimir über die Lage. Er ist prorussisch, lebt in Tel Aviv und praktiziert Yoga, verteidigt jedoch vehement die Führung von Stalin und Putin.
Sie verzweifelt, als sie miterlebt, wie die Ukraine sich während der vielen Unruhen verändert und für sie fremd wird.
Für die Westler von uns mit ungenauen Kenntnissen der ukrainischen Geschichte ist es eine enthüllende Geschichtslektion und ich begreife, wie komplex die Hintergründe sind, warum es zum Krieg im Februar 2022 kam. Eine Pflichtlektüre meine ich, die verständlich und berührend ist.“


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