Rezension
Ihr feministischer Roman "Die Wut, die bleibt" ist lange in meinem Gedächtnis haften geblieben.
Eine erschöpfte Mutter, die aufgibt, wie ich auch eine kannte, wie viele von uns eine kennen. Welche Gefühle es in den Menschen auslöst, die ihr am nächsten standen. Ganz starke Literatur!
Ihr neuer Roman erzählt von Freundschaft unter Frauen. Wie wird die Geschichte wohl erzählt werden? Bald erfährt ihr mehr...“
Klappentext
Nur große Herzen verändern die Welt - Der neue mitreißende Roman von Bestsellerautorin Kathryn Stockett
'Mitreißend, spannend und schlichtweg fabelhaft: Man möchte, dass es ewig weitergeht.' Oprah Daily
'¿Der Club der Unbeugsamen¿ ist eine Wucht von einem Buch. Stockett erzählt mitreißend, mit witzigen Überraschungen, viel Herz und trockenem Humor. Der Lesesommer ist gerettet.' (Doris Kraus, Die Presse am Sonntag)
Oxford, Mississippi, 1933. Während die Wirtschaftskrise die Welt in Atem hält, kreuzen sich in einer kleinen Stadt die Wege dreier ungewöhnlicher Frauen. Sie erkennen, dass sie gemeinsam etwas bewegen können, vielleicht sogar die Regeln ihrer Zeit verändern. Um ihre Ziele zu erreichen, gehen erstaunliche Risiken ein. Denn sie haben eines gemeinsam: Sie haben wenig zu verlieren.
Die elfjährige Meg, deren Mutter einst an Weihnachten verschwand, hat auf die harte Tour gelernt, sich auf niemanden zu verlassen. Nun zählt sie zu den 'großen Mädchen' im Waisenhaus und kämpft jeden Tag um ihre Würde. Birdie Calhoun, unverheiratet und unverblümt, ist nach Oxford gekommen, um ihre wohlhabende Schwester um etwas Geld zu bitten. Doch sie merkt schnell: Das High-Society-Leben ist nichts als ein Geflecht aus Lügen. Dann begegnet Birdie Charlie, einer Frau, die mit dem Rücken zur Wand steht. Als sich die Schicksale der drei kreuzen, schmieden sie einen kühnen Plan, um einzufordern, was ihnen zusteht. Doch in einer heuchlerischen Zeit, in der die Freiheit von Frauen zerbrechlich ist, kann selbst der kleinste Akt des Widerstands gefährliche Folgen haben.
Ein Roman, der mitten ins Herz trifft. Und eine Hymne an alle unterschätzten Frauen, die den Mut haben, für ihre Ideale zu kämpfen.
'Kathryn Stockett erzählt straff und raffiniert zugleich, entlarvt dabei die Heuchelei jener Zeit ein ums andere Mal. Ihre starken Frauenfiguren wachsen einem schnell ans Herz. Der Ton ist schonungslos offen und dennoch heiter. Was den ¿Club der Unbeugsamen¿ zu einem absolut unvergesslichen Roman macht.' - Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost
'Kluger und warmherziger Roman über drei ungewöhnliche Heldinnen.' Hörzu
'Eine starke Geschichte über eine Wahlfamilie (...) ein mitreißender und zugleich berührender Roman über wirtschaftliche Not und soziale Ungerechtigkeit. Stockett erschafft meisterhafte Szenen - pure, unbändige Unterhaltung.' - New York Times
'Klug, humorvoll und mit unvergesslichen Charakteren, deren Meinungen und Handlungen einen sofort in ihren Bann ziehen - dieses Buch ist ein absolutes Muss.' Bonnie GarmusNach 'Gute Geister' endlich der neue fulminante Roman der international gefeierten Bestsellerautorin Kathryn Stockett.
Rezension
Klappentext
Der Nummer-1-Bestseller aus Italien
Anfang des 20. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf in den sizilianischen Bergen: Früh zeigt sich, dass die kleine Rosa aus dem Stoff der Pflanze gemacht zu sein scheint, deren Namen sie trägt: Blüten, die immer wieder zum Leben erwachen, das Holz stark und widerstandsfähig. Als Frau gilt sie wenig, doch ihrem Vater und ihren Brüdern, beugt sie sich nie ganz. Als sie Sebastiano Quaranta kennenlernt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Rosa brennt mit ihm durch, sie heiraten und eröffnen gemeinsam ein Gasthaus, das zum begehrten Anlaufpunkt wird. Kurz darauf werden ihnen der hübsche Fernando, Donato, der Priester werden wird, und schließlich Selma geboren, deren Hände so zart sind wie die Stickereien, mit denen sie Stoffe schmückt. Selma heiratet gegen Rosas Rat und besseren Wissens, ihre unglückliche Ehe hat Auswirkungen auf ihre eigenen Töchter. Patrizia, die kämpferischste der drei Schwestern, Lavinia, die das Kino liebt, und Nesthäkchen Marinella, die davon träumt, Italien zu verlassen.
Aurora Tamigio vereint in ihrem preisgekrönten Drei-Generationen-Roman, alte Weisheit, fantasievolle Leichtigkeit und starke Frauenfiguren. 'Der Mädchenname' entfaltet einen unwiderstehlichen Sog, wurde als Lieblingsbuch der Buchhändler*innen ausgezeichnet und zu einem der erfolgreichsten Debüts in Italien der letzten Jahre.
Rezension
Ihre Tochter Selma lebt ein zurückgezogenes Leben, sie findet keinen Gefallen an der Arbeit im Wirtshaus oder dem Zubereiten von Heilsalben, mit denen ihre Mutter den kranken Menschen in den vier Bergdörfern hilft.
Sie ist sehr geschickt im Umgang mit der Nadel und stickt und näht die wunderschönsten Kleider.
Ihre drei Töchter haben sehr unterschiedliche Charakteren; Patrizia ist sehr intelliegnt, doch schafft sie es an die Universität? Lavinia ist bildhübsch und träumt von einer Karriere als Schauspielerin und Marinella sucht als Jugendliche ihren Platz im Leben.
Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen; mir hat die Solidarität der Frauen, auch unter widrigen Umständen zu bestehen, in der Seele gut getan.“
Klappentext
Das Gesetz ist dazu da, ALLE Menschen zu beschützen. Oder? Tessa Ensler ist die auffälligste unter den jungen Strafverteidiger:innen Londons. Sie entstammt nicht einer jener angesehenen Familien mit old money. Sie hat sich aus einem Klima häuslicher Gewalt befreit und aus der Arbeiter:innenklasse hochgearbeitet. Heute verteidigt sie unter anderem Männer, die wegen sexueller Übergriffe angeklagt sind. Ihre Art, Zeuginnen - die mutmaßlichen Opfer - ins Kreuzverhör zu nehmen, ist legendär und wird zu ihrer Eintrittskarte in den inner circle der Anwaltskammern. Es scheint, als hätte sie es geschafft. Doch dann passiert etwas, das ihren Glauben an das Gesetz tief erschüttert, und sie entscheidet sich, selbst in den Zeug:innenstand zu treten.
Rezension
Das Buch hat mich von der ersten Seite gepackt, es ist enorm spannend, etwas zu lesen überr eiine weibliche Strafverteidigerin. Sie ist überzeugt von ihrem Beruf, für das gerechte System zu arbeiten. Bis sie selbst Opfer eines sexuellen Übergriiffs wird und sich verteidigen will vor Gericht. Sie spürt, das ihr nicht geglaubt wird und wie falsch es ist, dass sie Beweise sammeln muss, anstatt dass der Täter seine Unschuld beweisen muss.
Die Geschichte wird weltweit in grossen Theatern sehr erfolgreich aufgeführt und ich lege es allen Lesern ans Herz, die sich für Gleichberechtigung einsetzen.“
Klappentext
Das Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels 2024
Leichtfüßig, raffiniert und witzig erzählt Bestseller-Autorin Alina Bronsky die Geschichte einer schillernden Freundschaft zweier Menschen, die aus unterschiedlichen Welten stammen - und am Ende nicht mehr ohne einander sein wollen. Ein Buch, das begeistert!
Sie begegnen sich zum ersten Mal in einer Vorlesung: Moni Kosinsky hat drei Enkel, mehrere Nebenjobs und liebt knalligen Lippenstift und hohe Absätze. Sie ist fest entschlossen, heimlich ihrem Traum vom Mathe-Studium nachzugehen, auch wenn sie am Anfang für die Putzfrau gehalten wird. Der hochbegabte Oscar ist 16, hat einen Adelstitel und ist noch nie mit der U-Bahn gefahren. In der Not helfen sich die beiden Außenseiter - und begreifen bald, dass sie nur gemeinsam weiterkommen können.
Ein einfühlsamer und tragikomischer Roman über ein unvergessliches Duo sowie das Porträt einer selbstlosen Frau, die ihr Leben lang unterschätzt wird, bis sie beschließt, sich einen Herzenswunsch zu erfüllen.
Rezension
Klappentext
Jeder kannte die Mädchen. Doch was wurde aus den Frauen, zu denen sie heranwuchsen? ¿ 'Das Buch der Saison und eines der besten Bücher des Jahres.' Prima
Zum Zeitpunkt ihres Todes wurde viel über das Leben der weltberühmten Künstlerin Ingrid Olssen spekuliert. Ihr bekanntestes Werk ist das Selbstporträt Girls, das sie zusammen mit ihren beiden Töchtern Matilda und Nora zeigt. Was die Öffentlichkeit jedoch nie erfuhr, war, wie sehr die beiden Schwestern unter dem ausschweifenden Lebenswandel ihrer Mutter litten. Zwei Jahre nach deren Tod nimmt ein Biograf Kontakt zu Matilda auf. Zudem ist im MOMA in San Francisco eine Ingrid-Olssen-Retrospektive geplant - obwohl die Künstlerin einer solchen Werkschau nie zugestimmt hätte. Wollte sie doch, dass ihre Asche in den Canyon und ihre Bilder ins Meer geworfen werden. Um ihrer Mutter diesen letzten Wunsch zu erfüllen, brechen die beiden ungleichen Schwestern zu einer Reise durch den Westen der USA auf. Sie werden mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, mit den Menschen, die ihnen einst nahestanden, und mit den Lebensentscheidungen, die sie getroffen haben. Und sie wissen, ihre Geschichte ist noch nicht zu Ende.
Rezension
Noras Leben ist geprägt von Vernachlässigung, Einsamkeit und der Erkenntnis, von allen verlassen worden zu sein. Ihre Hoffnung, bei ihrer Schwester Matilda leben zu können, erfüllt sich nicht. Diese Enttäuschung reißt eine tiefe Wunde in das Verhältnis der beiden Schwestern zueinander.
Erst ein Roadtrip durch die USA zu einer Ausstellung ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter bietet den beiden die Möglichkeit, das Trauma aufzuarbeiten und wieder zueinander zu finden.
Das Buch wird hauptsächlich aus der Perspektive der älteren Schwester Matilda geschrieben. Die Erzählung wird durch Texte und Interviews von Ingrid Olssens Biograf immer wieder unterbrochen und auch realen Personen, Orte und Ereignisse werden in die Geschichte eingewoben, was dem ganzen Buch eine sehr authentisch Note gibt. Die Texte der Kunstkritiker sind ebenfalls hervorragend geschrieben, so dass der Leser den Eindruck erhält, eher eine Biografie als einen Roman zu lesen. Ich muss zugeben, ich habe Google befragt, ob Ingrid Olssen wirklich ein fiktiver Charakter ist.
Das Leben der beiden Töchter im Schatten der Mutter ist erschreckend und oft herzzerreißend. Ingrids Leben wird von der Klatschpresse an die Öffentlichkeit gezerrt und der Sensationslust preisgegeben. Die Leiden ihrer Töchter ist offensichtlich, doch niemand kümmert sich wirklich darum. Als Erwachsene sind beide zutiefst verunsichert und misstrauisch. Wem können sie wirklich trauen und wer will nur wegen des Ruhms mit ihnen zusammen sein?" Bella070
"Eine brillante Geschichte, die die einzelenen Charaktere Seite um Seite entblättert, literaturpreiswürdig, aufwühlend und voller Emotionen. Ich empfehle das Buch jeder Frau, die sich für Kunst interessiert oder sich mit einer Kindheit auseinandersetzen mag, die von den Eltern vernachlässigt wurde." Sabine Baumann“
Klappentext
IST ES LIEBE ODER NUR ERSCHÖPFUNG?
Alice, eine erfolgreiche Schriftstellerin, trifft Felix, der in einer Lagerhalle arbeitet. Sie begehren sich, doch können sie einander auch trauen?
Eileen liebt Simon, mit dem sie seit ihrer Kindheit eng verbunden ist. Ist der Versuch einer Beziehung es wert, dass sie ihre Freundschaft riskieren?
Zwischen Dublin und einem kleinen Ort am Meer entfaltet die irische Bestsellerautorin Sally Rooney die Geschichte von vier jungen Menschen auf der Suche nach Liebe. Wird es ihnen gelingen, an eine schöne Welt zu glauben?
»Beides geht hier zusammen, Liebesgeschichte und Weltgeschichte, das kleine Glück und Unglück und die große Reflexion.«
Julia Dettke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»
Schöne Welt, wo bist du
hat die karge, intensive Melancholie eines Hopper-Gemäldes. Es ist ihr bester Roman.«
Brandon Taylor, The New York Times
Rezension
Es geht um zwei Freundinnen um die 30, die sich lange Emails schreiben, Alice, die sehr erfolgreiche, aber einsame Schriftstellerin und Eileen, die hübsche, intelligente Dublinerin, die einen knapp bezahlten Job bei einem Literaturmagazin hat. Sie erzählen sich gegenseitig von ihrer Sexualität, ihren Sehnsüchten und dem Lebensgefühl der 2020er Jahre.
Ihre sehr gekonnt beschriebenen Gedankengänge berühren mich beim Lesen sehr.“
Klappentext
Die faszinierende Fortsetzung des SPIEGEL-Bestsellers »Das Land der Anderen«.
»Leïla Slimanis bislang bestes Buch.« Berliner Zeitung
Im Sommer 1968 kehrt Aïcha Belhaj nach vier Jahren Medizinstudium in Straßburg nach Marokko zurück. In Frankreich gehen die Studenten auf die Straße, von den Barrikaden tönt der Ruf nach gesellschaftlicher Veränderung. Doch in ihrer Heimat trifft die angehende Ärztin auf eine erstarrte Welt. Die Farm von Aïchas Vater floriert zwar, die Familie allerdings ist zerrissen. Ihr Bruder Selim verschwindet in einer Hippiekommune an der Küste und versinkt im psychodelischen Drogenrausch. Wie soll Aïcha sich behaupten in einem Land, in dem bisher nur Männer Ärzte sind und das von einem autoritären König regiert wird? Am Abend der Mondlandung begegnet sie in einer Strandbar bei Casablanca einem Wirtschaftsstudenten, den alle nur »Karl Marx« nennen. Er ist Teil einer intellektuellen Jugend, die das Land erneuern möchte. Kann Aïcha mit ihm ihren Traum von einem unabhängigen Leben verwirklichen?
Rezension
„Schaut, wie wir tanzen“ zeigt ein Marokko, wie es in Europa wohl wenige kennen: ein Land, in dem Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre Kolonialgeschichte, arabische Traditionen, eine liberale Moderne und ein autoritäres Regime aneinander zerren. Und er zeigt Menschen, die sich darin zurechtfinden müssen. Amine, der die freizügige Jugend abstoßend findet und ein Porträt des Königs in sein Farm-Büro hängt; Mathilde, die ihre Tochter liebt und doch heftig um ihre Chancen beneidet; Aïcha, die Gynäkologin wird, allerdings ihr Dienstmädchen in einer fensterlosen Kammer schlafen lässt; oder der Mann, in den sie sich verliebt – er wäre so gern progressiv und ist es irgendwie auch, macht aber nicht als Schriftsteller, sondern als Finanzbeamter Karriere.
Sabine Rohlf / Berliner Zeitung“
Klappentext
»In Elizabeth Zott verliebt man sich total. Sie ist so toll und natürlich dargestellt, dass ich sie sogar gegoogelt habe: Die muss es doch wirklich geben, habe ich gedacht! Lange habe ich nicht ein so unterhaltendes, witziges und kluges Buch gelesen wie dieses.« Elke Heidenreich
»Elegant, witzig, nachdenklich. Kaum zu fassen, dass es ein Debütroman ist. Und das größte Vergnügen dabei ist Bonnie Garmus' trockener Humor.« The Guardian
»Wie die unangepasste Wissenschaftlerin Amerikas Hausfrauen in den 50er-Jahren revolutionierte, erzählt Bonnie Garmus in ihrem Debüt mit schrägem Charme. Und wir alle hätten auch gern Elisabeth Zott auf unseren Bildschirmen.« Brigitte
»Wie frisch Atem holen! Ein ausgesprochenes Vergnügen - hintersinnig, warm und unwiderstehlich.« Claire Lombardo
»Dieser schlaue, hinreißende, gefühlvolle Pageturner ist der absolute Überraschungsbestseller - und das mit Recht.« Sunday Times
Spiegel-Jahresbestseller
Sunday Times Bestseller Platz 1
New York Times Bestseller Platz 1
Verfilmt als appleTV+-Serie
Rezension
Klappentext
'Es gibt eine Formulierung, die Sie häufig verwenden und die mir ans Herz gewachsen ist: irritierbar sein. Können Sie schildern, was die Voraussetzungen dafür sind? Und vielleicht auch, wie man es wird? Und wie man es bleibt?''Wie man es wird oder wie man es bleibt, weiß ich nicht genau. Mit irritierbar sein meine ich, dass man noch staunen kann. Dass man sich überraschen lässt von Eindrücken, von Menschen, von Situationen. Aber eben auch von Argumenten, die man vorher nicht bedacht hat. Dass man bezweifeln kann, was man bis gestern gedacht hat. Oder wovon man geprägt wurde oder was man geliebt hat. Ich glaube, das ist das Leben. Dass einem Dinge widerfahren können, die das umwerfen, wer man vorher war oder was man vorher dachte oder was man vorher liebte. Auch in Bezug auf die Musik. Plötzlich etwas Neues hören zu können, in meinem Fall zum Beispiel Jazz, den ich relativ spät entdeckt habe. Dass man musikalisch oder ästhetisch berührbar bleibt und durchlässig. Sich zu öffnen für Erfahrungen, das heißt für mich irritierbar sein. Eine anti-orthodoxe Haltung. Genau, anti-orthodox. Ich glaube, wenn mich irgendetwas abschreckt, dann ist das Orthodoxie, dann ist das Dogmatik. Irritierbarkeit ist etwas, das ich mir unbedingt erhalten möchte.'
Rezension
Ich wollte mich gestern Abend eigentlich persönlich bei dir bedanken für das grandiose Gespräch im Millers Zürich.
Nach einer Zigarette draussen warst du bereits weg, was ich sehr schade fand.
Deine Präsenz und dein sorgfältiges Reflektieren über den aktuellen Zustand in Europa hat mich sehr berührt. Du hast mir aus dem Herzen gesprochen.
Gewissheiten gegen Ungewissheiten abwägen wird in Zukunft immer wichtiger werden. Deine ganze Art hat mich unglaublich inspiriert weiterzumachen bei meinen Projekten.
Danke für deine positive und herausragende Ausstrahlung gestern Abend und ich freue mich schon auf deinen nächsten Besuch in Zürich. Sabine Baumann“
Klappentext
Der Nr.1-SPIEGEL- & BookTok-Bestseller erstmals als Paperback: Wie Frauen Geschichte schrieben - und Männer dafür den Ruhm bekamen
Muse, Sekretärin, Ehefrau - es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Leonie Schöler stellt in ihrem Bestseller unser Bild der vergangenen 200 Jahre grundlegend infrage und spürt den Machthierarchien und institutionellen Strukturen nach, die Frauen in der Wissenschaft, Kunst, Literatur, Politik und in vielen anderen Bereichen unsichtbar machten und machen. Sie zeichnet eine Vielzahl von Biografien nach und erweitert so unser Bewusstsein für die komplexen Identitäten und Erfahrungen von Frauen, die bisher gar nicht oder kaum in öffentlicher Erinnerung geblieben sind. Schöler würdigt das Schaffen und Wirken dieser vergessenen Heldinnen und macht sie so (wieder) für uns als Handelnde in der Geschichte wahrnehmbar. Beklaute Frauen liefert ein wichtiges Gegenstück zum noch immer dominanten Narrativ der 'großen weißen Männer' und zeigt die Gefahren auf, die die Reproduktion von antifeministischen Sichtweisen und fehlende Repräsentation auch heute noch mit sich bringen. Vor allem aber ist es als eine augenöffnende Ermutigung zu verstehen, die unzählige starke Vorgängerinnen und Identifikationsfiguren bereithält, die jede und jeder von uns sich zum Vorbild nehmen sollte.
Wunderschön ausgestattet:
¿ mit einem neuen Vorwort der Autorin
¿ mit farbig bedruckten Innenklappen
¿ mit zahlreichen Abbildungen vergessener Heldinnen
¿ mit vielen Infokästen
Ausstattung: Mit zahlreichen Abbildungen und Infokästen
Klappentext
Von Sehnsucht, Sinn und Sinnlichkeit:
ein intensiver, poetischer Roman von Bestseller-Autorin Nina George über die Liebe und das Leben vor der beeindruckenden Kulisse der bretonischen Küste
Die angesehene Pariser Verhaltensbiologin Claire sehnt sich immer verzweifelter danach, zu spüren, dass sie noch lebt und nicht nur funktioniert.
Die junge Julie wartet auf etwas, das sie innerlich in Brand steckt - auf des Lebens Rausch, auf Farben, Mut und Leidenschaft.
Ein Sommer in der Bretagne, am Ende der Welt, führt die beiden unterschiedlichen Frauen zusammen. Unter der glühenden Sonne der Bretagne, im endlosen Schweigen des Meeres und im tosenden Sturm einer Gewitternacht entdecken sie Lebenslust, Weiblichkeit und Leidenschaft neu - und werden danach nie wieder dieselben sein.
»Ihre Geschichte erzählt vom Mut zur Veränderung, von Leidenschaft, Liebe und davon, dass bei sich selbst ankommen immer auch loslassen heißt.«
Börsenblatt online
»[Nina George] ist eine Frau, die in die Seelen der Menschen schaut.»
Thalia Magazin »Stories«
In beeindruckender Sprache, sinnlich, intensiv und präzise, lotet Nina George, Autorin des internationalen Bestsellers »Das Lavendelzimmer«, die Weiblichkeit in all ihren Facetten aus. »Die Schönheit der Nacht« erzählt vom Leben selbst, eine Geschichte vom Werden, vom Versteinern und vom Aufbrechen.
Ein Roman, der manches infrage stellt und noch lange nachwirkt.
Klappentext
'Frankie ist warmherzig und klug; eine Frau, die Sie unbedingt kennenlernen sollten!' Bonnie Garmus
New York, 1965: Völlig mittellos strandet Frances Howe mit Mitte zwanzig in New York City. Für die junge Frau aus der irischen Provinz ist die fremde Großstadt beängstigend, aber auch wild und aufregend. Die Wolkenkratzer sind endlos, die Nächte lang, in den Straßen von Greenwich Village vibriert das Leben. Und Frankie, die bisher immer eine Nebenrolle im eigenen Leben gespielt hat, lässt sich treiben. Dann lernt sie Joe kennen, der als Chauffeur arbeitet, aber eigentlich als Künstler erfolgreich werden will. Joe und Frankie verlieben sich und tauchen gemeinsam ein in die Kunstszene der Stadt. Ein Leben, das vor Intensität nur so lodert. Frankie hilft in einem französischen Restaurant aus und macht es bald zum angesagtesten Lokal des Viertels. Endlich, so scheint es, spielt sie die Hauptrolle in ihrem Leben. Doch dann kommt auch Joe zu Ruhm. Frankie erkennt den Mann, den sie liebt, kaum noch wieder. Und plötzlich droht ihr alles, wofür sie gekämpft hat, zu entgleiten ...
Eine faszinierende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Schmerz, über Kunst und New York, so bewegend, traurig-schön und schillernd wie nur Graham Norton sie schreiben kann.
Rezension
Sascha Krüger ― Galore
Ein Meisterwerk der Erzählkunst, das von der ersten Seite an fesselt und die Leser:innen nicht mehr loslässt.
The Independent on Sunday“
Klappentext
Jetzt als Taschenbuch - der neue Roman einer der größten intellektuellen Künstlerinnen der USA. Eine junge Frau bezieht im Jahr 1979 ein winziges Zimmer im heruntergekommenen Morningside Heights. S.H. kommt direkt aus der amerikanischen Provinz; daher ihr Spitzname: «Minnesota». Das wilde New York lockt, und Minnesota saugt alles Neue begierig in sich auf. So auch die oft skurrilen Monologe und Gesänge ihrer Nachbarin Lucy Brite, die immer dringlicher werden. Von Misshandlung ist die Rede, Gefangenschaft, Kindstod, sogar Mord. Bis eines Nachts ein dramatisches Ereignis in Minnesotas Wohnung Lucy Brite auf den Plan ruft - und ein Geheimnis beginnt, sich zu lüften ...
Rezension
Faszinierend: Während die Protagonistin in „Damals“ versucht, die Vergangenheit zu rekonstruieren und eventuell zu begreifen, während es also um Fragen der Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit gegenüber sich selbst geht, wird die Leserin die Erzählerin S.H. vermutlich ständig mit Siri Hustvedt verwechseln. Man glaubt S.H. jedes Gefühl und fast jedes Wort. Das ist die Kunst des literarischen Schreibens. Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau
Wie zuverlässig ist unsere Erinnerung? Wie weit bearbeiten wir sie im Nachhinein mit unserer Fantasie, unseren Wünschen? Wer ist diese unfertige Person von damals, und wie viel von ihr steckt in dem heutigen Ich? Solche Fragen umkreist Siri Hustvedt auf scharfsinnig-subtile Weise, indem sie ihre Hauptfigur quasi verdoppelt. Zwei Frauen treten in einen Dialog miteinander, sie sind verschieden, aber doch dieselbe. Heute kann die ältere Frau mit einem Lächeln auf die jüngere schauen. Franziska Wolffheim, Spiegel Online
Der Roman "Damals" ist die Geschichte einer Selbstermächtigung, die teils hochdramatisch, teils komisch an die Kämpfe gemahnt, die Frauen in den zurückliegenden Jahrzehnten auszufechten hatten. Ulrike Sárkány, NDR
Im Wechselspiel der Zeit - die Ich-Erzählerin als Kind, als Tagebuch-Schreiberin sowie als 61-jährige Schriftstellerin - entfaltet die US-Autorin Siri Hustvedt in "Damals" eine virtuose Geschichte über Unterdrückung und Befreiung. Stern
Siri Hustvedt hat einen schillernden autobiografischen Roman geschrieben."Damals" ist eine nostalgische, metafiktionale und kluge Geschichte, die zentrale, existenzielle Fragen aufwirft: Ich ist ein anderer - wie bewahren wir es, schreiben es auf, wenn wir alt werden und das Ende sehen können? Sarah Pines, Die Welt“
Klappentext
Geschichte ihrer selbst, Gesellschaftsporträt, universelle Chronik: Annie Ernaux' aufsehenerregendes Werk wirkt von Beginn an weit über die französischen Grenzen hinaus. Eine faszinierende Einladung, das eigene Leben zu hinterfragen: »Annie Ernaux zu lesen ist ein Schock, eine Erfahrung, vor allem ist es wichtig.« Der Spiegel
Kindheit in der Nachkriegszeit, Algerienkrise, die Karriere an der Universität, das Schreiben, eine prekäre Ehe, die Mutterschaft, de Gaulle, das Jahr 1968, Krankheiten und Verluste, die sogenannte Emanzipation der Frau, Frankreich unter Mitterrand, die Folgen der Globalisierung, die uneingelösten Verheißungen der Nullerjahre, das eigene Altern. Anhand von Fotografien, Erinnerungen und Aufzeichnungen, von Wörtern, Melodien und Gegenständen vergegenwärtigt Annie Ernaux die Jahre, die vergangen sind. Und dabei schreibt sie ihr Leben - unser Leben, das Leben - in eine völlig neuartige Erzählform ein: »Annie Ernaux ist die Königin der neuen autobiographischen Literatur.« Die Zeit
Rezension
"Ein sehr persönliches Buch, eine Zeitreise in meine Kindheit, meine Jugend… Sehr zu empfehlen!"
Christine Westermann, Literarisches Quartett
"Jeder, der sich für Frankreich interessiert oder für moderne literarische Formen oder einfach nur für biografisches Erzählen, sollte dieses Buch lesen. Schlicht meisterhaft."
Hansruedi Kugler, St. Galler Tagblatt 08.11.2017“
Rezension
‘Das leise Platzen unserer Träume‘ ist eine ganz kluge und komplexe non-cliché Ménage-à-trois-Story und liest sich etwas wie ein Arthouse Film. Ein Buch über die Anfänge in Enden, Frausein, Freund:innenschaft und Selbstbestimmung.“
Klappentext
Josie Lloyd erzählt in Der Brighton-Schwimmclub die berührende Geschichte von fünf Frauen zwischen zwanzig und siebzig, die sich mit der Kraft ihrer Freundschaft durch Höhen und Tiefen des Lebens navigieren und auch vom stärksten Wellengang nicht unterkriegen lassen.
Jeden Morgen treffen sie sich am Strand von Brighton und nehmen ein gemeinsames Bad in den Wellen: Die vier »Sea-Gals«, wie sie sich augenzwinkernd nennen, verbindet die Leidenschaft für das Schwimmen im kalten Ärmelkanal und eine Freundschaft, die sie zwischen Familienleben, Jobsuche, Richtungsentscheidungen und Liebestragödien über Wasser hält.
Eines Tages stößt Maddy zu ihnen. Auf der Flucht vor ihrer zerrütteten Ehe und der Suche nach ihrem Sohn hat es sie von London nach Brighton verschlagen. Bald werden die regelmäßigen Schwimmtreffen auch für sie zu einem Rettungsanker und sie hofft, gemeinsam mit den neuen Freundinnen Jamie wiederzufinden ... und vielleicht einen Kompass in ihrem eigenen Leben?
Rezension
Nebenbei geht es um fünf Frauen zwischen 20 und 70 Jahren, die einander beistehen und ermutigen. Ein intelligenter Wohlfühlroman!“
Klappentext
Das hochpolitische Schicksal einer Frau im von Faschismus und Patriarchat beherrschten Italien
Rom, 1939. Alessandra wächst in bescheidenen Verhältnissen auf. Ihre Mutter - ein außergewöhnliches Klaviertalent - wird vom Ehemann ständig in ihre Schranken verwiesen, und so wird Alessandra früh eingebläut, welche Rolle für Frauen vorgesehen ist. Nach dem plötzlichen Tod der Mutter wird sie vom Vater in ein Dorf in den Abruzzen geschickt, wo sie lernen soll, sich zu fügen. Doch Alessandra ist ein freier Geist, sie politisiert sich und fordert nichts weniger als die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Als sie zurück in Rom den antifaschistischen Philosophen Francesco kennenlernt, scheint sie endlich am richtigen Ort angelangt zu sein. Doch es wird ihr viel zu spät klar, was ihr für die ersehnte Freiheit abverlangt werden wird.
Dieser radikal »aus ihrer Sicht« erzählte Roman ist die Geschichte einer großen Liebe und eines Verbrechens. In einem von Faschismus und dem Patriarchat beherrschten Italien entspinnt sich das intime und hochpolitische Schicksal einer Frau, die das Unmögliche möglich macht: Resignation in Rebellion zu verwandeln.
Rezension
Ihre Protagonistin Alessandra verliert mit 17 Jahren ihre hochtalentierte und feinfühlige Mutter, da ihr Ehemann sie nicht ihre Begabung ausleben lässt und sie in der Wohnung als Dienstmädchen einsperren will. Alessandras Entscheidung ist sehr reif, als sie ihre Mutter gehen lässt, um dem Kummer zu entkommen, obwohl sie von ihr all die Liebe bekommt, die sie braucht.
Sie lässt sich von ihren traditionellen und tumben Verwandten nicht unterkriegen. Was ihr hilft, ist, sich mit den Frauen in ihrer Umgebung zu verbinden und durchzusetzen, dass sie studieren darf.
Dabei beschreibt sie detailreich Alltagsszenen während der Zeit des 2. Weltkrieges, womit ich einiges begreife, wie meine Grossmütter gelebt haben könnten.
Alba de Céspedes ist eine Meisterin darin, die Regungen und Gefühle einer Frau zu umschreiben.
Der Roman ist das Verbindungsglied in der Emanzipationsgeschichte von Jane Austen, Elena Ferrante zu Siri Hustvedt.“
Klappentext
Als ich nach Neapel zurückzog, vermied ich es, wieder feste Beziehungen zu Lila aufzubauen. Das war nicht leicht. Sie versuchte fast sofort, erneut in mein Leben einzubrechen, und ich ignorierte sie, tolerierte sie, ertrug sie.
Es sind die achtziger Jahre, Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat.
Dieses Buch ist Teil der Neapolitanischen Saga.
Die Neapolitanische Saga von Elena Ferrante erzählt die Geschichte der beiden Protagonistinnen Lila und Lenù von ihrem gemeinsamen Aufwachsen im Neapel der 1950er-Jahre an. Bis die eine spurlos verschwindet und der anderen nichts bleibt, als dagegen anzuschreiben.
Rezension
Wie fühlen sich die Frauen im Iran während der Unterdrückung? Azar Nafisi beschreibt sehr poetisch (ihre Autobiografie) mit vielen historischen Fakten über den Iran.
"Ich war bezaubert und bewegt von Azar Nafisis Geschichte, wie sie und – mit ihrer Hilfe – andere sich dem radikalen Kampf des Islam gegen Frauen widersetzten." Susan Sonntag“



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