Klappentext
Als er im Sterben lag, sagte Paul Auster seiner Frau, er wolle ein Geist werden. Und das ist er für Siri Hustvedt geworden: eine allzeit spürbare Präsenz, schmerzlich und tröstlich zugleich. Sie trägt seine Jacke, sie meint, seine Zigarillos im Haus zu riechen, sie liest seine Bücher von Neuem. Und zum ersten Mal seit langer Zeit liest sie ihre eigenen Liebesbriefe, vom Beginn einer gemeinsamen Geschichte, die 43 Jahre währen sollte.
Mit ihrem beispiellosen Trauer-, Gedächtnis- und Liebesbuch nähert sie sich dem unmöglichen Wunsch, Paul zu neuem Leben zu erwecken. Und Paul selbst kommt zu Wort, mit Briefen, die er für den Monate vor seinem Tod geborenen Enkel Miles hinterlassen hat.
In diesem großen Werk der Erinnerung werden Fragen aufgeworfen, die alle Menschen angehen; es lässt eine einzigartige Liebes- und Lebensgemeinschaft wiedererstehen, die des legendär gewordenen Autorenpaars aus Brooklyn.
Rezension
Thomas David, Tages-Anzeiger - Das Magazin
Ein ungestümes Buch, ein echtes Hustvedt-Buch. Am schönsten ist das Buch freilich als Liebesroman, als Geschichte von Siri und Paul/Paul und Siri.
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau
Das Schreckliche und Hoffnungsvolle bleiben im Privaten wie Politischen, im Kleinen wie Grossen untrennbar verbunden. Das macht „Ghost Stories“ zu einer berührenden Lektüre, die weit über die Geschichte von Siri und Paul hinausweist.
Ursula Scheer, FAZ.NET
Das ist neben so vielem anderen, was dieses Buch so klug und ergreifend macht, vielleicht das Beste: Es schildert die sehr persönlichen Erlebnisse, Gefühle und Gedanken zweier Menschen und sagt dabei etwas über alle. Mit den Mitteln der Literatur und mit analytischer Energie.
Sabine Rohlf, Berliner Zeitung
Es ist ein tröstliches Buch. Es gibt aber etwas, das wie ein dunkler Schatten über allem liegt, was in diesem Buch steht.
Xaver von Cranach, SPIEGEL plus
'Ghost Stories' ist eine wahre Geschichte, die niemanden unberührt lässt.
Gabriela Herpell, Süddeutsche Zeitung
Trotz düsterer Momente ist ihr Buch jedoch eine Feier des Lebens. Und Auster ihr Co-Autor.
Sebastian Fasthuber, Falter
Es ist das grosse literarische Verdienst von Siri Hustvedt, dass sich das Buch nicht wie die Reminiszenzen einer Witwe liest, sondern wie das lebendige Erinnerungsbuch einer Frau, die im Schreiben wieder zu leben beginnt.
Mara Delius, Welt am Sonntag“
Klappentext
Ein souverän erzählter, verblüffender Roman über zwei Frauen aus verschiedenen Kontinenten, die sich beide auf abenteuerliche Weise aus ihrem vermeintlich unabänderlichen Schicksal lösen. Dieser Roman handelt von zwei Großmüttern, die eine aus einer armen Schweizer Bauernfamilie, die andere aus einer relativ wohlhabenden Familie in Kamerun. In einer unglaublich knappen, wie gemeißelten Sprache geht es um deren Kindheit, Hoffnungen und Enttäuschungen. Sie heiraten, werden gedemütigt und entwürdigt. Aber durch diese Erfahrungen staut sich eine gewaltige Wut auf, die schließlich, auch mit Hilfe der jeweiligen Enkeltöchter, zu ihrer Befreiung führt.
Rezension
Elke Heidenreich, Literaturclub“
Klappentext
'Frankie ist warmherzig und klug; eine Frau, die Sie unbedingt kennenlernen sollten!' Bonnie Garmus
New York, 1965: Völlig mittellos strandet Frances Howe mit Mitte zwanzig in New York City. Für die junge Frau aus der irischen Provinz ist die fremde Großstadt beängstigend, aber auch wild und aufregend. Die Wolkenkratzer sind endlos, die Nächte lang, in den Straßen von Greenwich Village vibriert das Leben. Und Frankie, die bisher immer eine Nebenrolle im eigenen Leben gespielt hat, lässt sich treiben. Dann lernt sie Joe kennen, der als Chauffeur arbeitet, aber eigentlich als Künstler erfolgreich werden will. Joe und Frankie verlieben sich und tauchen gemeinsam ein in die Kunstszene der Stadt. Ein Leben, das vor Intensität nur so lodert. Frankie hilft in einem französischen Restaurant aus und macht es bald zum angesagtesten Lokal des Viertels. Endlich, so scheint es, spielt sie die Hauptrolle in ihrem Leben. Doch dann kommt auch Joe zu Ruhm. Frankie erkennt den Mann, den sie liebt, kaum noch wieder. Und plötzlich droht ihr alles, wofür sie gekämpft hat, zu entgleiten ...
Eine faszinierende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Schmerz, über Kunst und New York, so bewegend, traurig-schön und schillernd wie nur Graham Norton sie schreiben kann.
Rezension
Sascha Krüger ― Galore
Ein Meisterwerk der Erzählkunst, das von der ersten Seite an fesselt und die Leser:innen nicht mehr loslässt.
The Independent on Sunday“
Klappentext
2014: Bei einem Abendessen mit engen Freunden trägt der Dichter Francis Blundy ein Gedicht zu Ehren seiner Frau Vivien vor. Niemand am kerzenbeleuchteten Tisch ahnt, dass noch Generationen später über dieses Gedicht spekuliert werden wird, denn die einzige Niederschrift bleibt unauffindbar. 2119: Ein Großteil der westlichen Welt ist überflutet, England nur noch ein Archipel. Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe forscht über das frühe 21. Jahrhundert, insbesondere über Blundys Gedicht für Vivien. Fasziniert von den Möglichkeiten und der Freiheit der damaligen Zeit stößt er auf eine große Liebe und ein Verbrechen, das seine Vorstellung davon, was wir wissen können, völlig auf den Kopf stellt.
Rezension
Dr. Christian Pilgram“
Klappentext
Im Wald geschehen die erstaunlichsten Dinge: In seiner Graphic Novel nimmt uns Peter Wohlleben mit auf eine farbenprächtige Reise, bei der wir den weltberühmten Förster zu den Wurzeln seiner verblüffenden Entdeckungen begleiten. Neue Perspektiven und Hintergründe machen die Entdeckungstour zu einem spannenden Abenteuer mit einer Fülle an ungeahnten Einsichten. Auf Schritt und Tritt begleiten wir Peter Wohlleben, wenn er nach und nach die Geheimnisse der Bäume lüftet; wir staunen mit ihm und erfahren ganz unmittelbar allerhand Faszinierendes über den Wald. Die Graphic Novel, aufwendig und mit unzähligen, liebevollen Details von dem renommierten französischen Künstler Benjamin Flao illustriert, lässt uns »Das geheime Leben der Bäume« hautnah und völlig neu erleben. Ein echtes Erlebnis für die Sinne - voller Erkenntnisse über die wunderbare und so verletzliche Welt der Bäume!
Ausstattung: durchg. 4c
Rezension
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Besonders eindrucksvoll ist, wie das Buch zeigt, was Bäumen schadet und was sie „glücklich“ macht: Zeit, Ruhe, intakte Böden, Nachbarschaft. Die Kommunikation der Bäume untereinander – über Wurzeln, Pilznetzwerke und chemische Signale – wird verständlich dargestellt. Plötzlich erscheinen Wälder nicht mehr als Ansammlung einzelner Pflanzen, sondern als soziale Gemeinschaften, die sich gegenseitig unterstützen, warnen und versorgen.
Gleichzeitig bleibt die Graphic Novel nicht im Staunen stehen. Sie stellt klar dar, was Wälder in Zukunft brauchen: Respekt, nachhaltige Forstwirtschaft und den Willen des Menschen, nicht alles kontrollieren zu wollen. Diese Botschaften sind ernst, aber hoffnungsvoll erzählt – getragen von der tiefen Liebe zum Wald, die Peter Wohlleben seit Jahren auszeichnet.
Dieses Buch hat meiner Seele gut getan. Es schenkt Ruhe, Erdung und einen neuen Blick auf das scheinbar Selbstverständliche. Danke an Peter Wohlleben, dass er sein Leben der Erforschung der Bäume widmet und seine Erkenntnisse mit uns teilt – so zugänglich, so menschlich und so heilsam.“
Klappentext
Klappentext
The instant New York Times bestseller
Shortlisted for the Westminster Book Awards 2025
'[A] joyful, tragic account of life in Gaza' - Miriam Margolyes
'Left me both devastated and inspired' - Macklemore
'Transforms pain into poetry' - Rupi Kaur
In early October 2023, Plestia Alaqad was a recent graduate with dreams of becoming a journalist. By the end of that November, she would be internationally known as the 'Eyes of Gaza', moving millions with her social media posts depicting daily life in Gaza amid Israel's deadly invasion and bombardment.
Written as a series of diary extracts, The Eyes of Gaza relates the horrors of Plestia's experiences, while showcasing the indomitable spirit of the men, women and children of her community. From the heart of the turmoil, surrounded by falling bombs and widespread devastation, she captures their emotions; their gentle acts of quiet, necessary heroism; and the moments of unexpected tenderness and vulnerability amid the chaos.
Through the raw honesty and vulnerability of a normal twenty-one-year-old woman navigating a human tragedy, The Eyes of Gaza is a potent reminder of the horrors of violence and a powerful testament to the human spirit.
Klappentext
Rezension
Ihre Tochter Selma lebt ein zurückgezogenes Leben, sie findet keinen Gefallen an der Arbeit im Wirtshaus oder dem Zubereiten von Heilsalben, mit denen ihre Mutter den kranken Menschen in den vier Bergdörfern hilft.
Sie ist sehr geschickt im Umgang mit der Nadel und stickt und näht die wunderschönsten Kleider.
Ihre drei Töchter haben sehr unterschiedliche Charakteren; Patrizia ist sehr intelliegnt, doch schafft sie es an die Universität? Lavinia ist bildhübsch und träumt von einer Karriere als Schauspielerin und Marinella sucht als Jugendliche ihren Platz im Leben.
Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen; mir hat die Solidarität der Frauen, auch unter widrigen Umständen zu bestehen, in der Seele gut getan.“
Klappentext
»Ihr bislang bester Roman.« Die Zeit
Ivan und Peter könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine ist Anfang dreißig, charismatisch und desillusioniert, der andere zehn Jahre jünger, ernsthaft und introvertiert. Als die beiden Brüder ihren Vater verlieren, reißen alte Wunden zwischen ihnen wieder auf: Wie viel Sehnsucht, wie viel Trauer und Wut kann ein Leben enthalten, ohne zu zerbrechen? Ivan und Peter treibt es zu den Frauen in ihren Leben. Doch beide müssen erst noch lernen, wirklich zu trauern. Und wirklich zu lieben.
»Da schafft Rooney wieder, für was sie berühmt wurde: Ganz leise von Großem erzählen. Von der Liebe.« Stern
Rezension
Die grosse Stärke von "Intermezzo" liegt darin, wie Rooney männliche Gefühls(un)fähigkeiten nachzeichnet.
Rooney schreibt wortgewaltig und intelligent. Kaum jemand schreibt besser über die Liebesbeziehungen in der heutigen Generation.“
Klappentext
Das Gesetz ist dazu da, ALLE Menschen zu beschützen. Oder? Tessa Ensler ist die auffälligste unter den jungen Strafverteidiger:innen Londons. Sie entstammt nicht einer jener angesehenen Familien mit old money. Sie hat sich aus einem Klima häuslicher Gewalt befreit und aus der Arbeiter:innenklasse hochgearbeitet. Heute verteidigt sie unter anderem Männer, die wegen sexueller Übergriffe angeklagt sind. Ihre Art, Zeuginnen - die mutmaßlichen Opfer - ins Kreuzverhör zu nehmen, ist legendär und wird zu ihrer Eintrittskarte in den inner circle der Anwaltskammern. Es scheint, als hätte sie es geschafft. Doch dann passiert etwas, das ihren Glauben an das Gesetz tief erschüttert, und sie entscheidet sich, selbst in den Zeug:innenstand zu treten.
Rezension
Das Buch hat mich von der ersten Seite gepackt, es ist enorm spannend, etwas zu lesen überr eiine weibliche Strafverteidigerin. Sie ist überzeugt von ihrem Beruf, für das gerechte System zu arbeiten. Bis sie selbst Opfer eines sexuellen Übergriiffs wird und sich verteidigen will vor Gericht. Sie spürt, das ihr nicht geglaubt wird und wie falsch es ist, dass sie Beweise sammeln muss, anstatt dass der Täter seine Unschuld beweisen muss.
Die Geschichte wird weltweit in grossen Theatern sehr erfolgreich aufgeführt und ich lege es allen Lesern ans Herz, die sich für Gleichberechtigung einsetzen.“
Klappentext
Rezension
Ich muss sagen, dass ich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite extrem genossen habe. Niemals hätte ich gedacht, dass das Buch so eine Sogwirkung auf mich ausüben wird. Lediglich das erste Kapitel habe ich gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden. Aber dann war ich voll da.
Die Geschichte hat mich extrem beeindruckt und fasziniert. Die Autorin legt eine Kreativität an den Tag, die ihresgleichen sucht. Niemals hätte ich damit gerechnet auf so eine bunte Mischung an Ideen zu treffen. Und das meine ich im positiven Sinn. Voller Poetik schafft es Yambao eine Welt zu erschaffen, die ihresgleichen sucht. Sie mischt eine Liebesgeschichte mit fantastischen und teilweise auch etwas gruseligen Elementen und bleibt dabei so bildgewaltig, dass ich mir die Welt extrem gut vorstellen konnte. Sie schafft es mit ihren Worten extrem zu berühren und hat mich nicht nur einmal sehr zum Nachdenken angeregt. Da ist die Frage nach dem Sinn des Lebens und auch nach Entscheidungen, die wir vielleicht bereuen, die uns aber trotzdem ausmachen.
Auch die asiatischen Lebenswelten sowie etwas Kulinarik fließen wunderbar in die Geschichte ein und lassen den Leser von fernen Welten träumen. Ich muss zugeben, dass ich eigentlich nie einen Bezug zu Japan hatte. Aber die Autorin hat es mit ihrer Geschichte geschafft, mir diese Lebensweise etwas näher zu bringen.
Caro 1893“
Klappentext
Rezension
Noras Leben ist geprägt von Vernachlässigung, Einsamkeit und der Erkenntnis, von allen verlassen worden zu sein. Ihre Hoffnung, bei ihrer Schwester Matilda leben zu können, erfüllt sich nicht. Diese Enttäuschung reißt eine tiefe Wunde in das Verhältnis der beiden Schwestern zueinander.
Erst ein Roadtrip durch die USA zu einer Ausstellung ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter bietet den beiden die Möglichkeit, das Trauma aufzuarbeiten und wieder zueinander zu finden.
Das Buch wird hauptsächlich aus der Perspektive der älteren Schwester Matilda geschrieben. Die Erzählung wird durch Texte und Interviews von Ingrid Olssens Biograf immer wieder unterbrochen und auch realen Personen, Orte und Ereignisse werden in die Geschichte eingewoben, was dem ganzen Buch eine sehr authentisch Note gibt. Die Texte der Kunstkritiker sind ebenfalls hervorragend geschrieben, so dass der Leser den Eindruck erhält, eher eine Biografie als einen Roman zu lesen. Ich muss zugeben, ich habe Google befragt, ob Ingrid Olssen wirklich ein fiktiver Charakter ist.
Das Leben der beiden Töchter im Schatten der Mutter ist erschreckend und oft herzzerreißend. Ingrids Leben wird von der Klatschpresse an die Öffentlichkeit gezerrt und der Sensationslust preisgegeben. Die Leiden ihrer Töchter ist offensichtlich, doch niemand kümmert sich wirklich darum. Als Erwachsene sind beide zutiefst verunsichert und misstrauisch. Wem können sie wirklich trauen und wer will nur wegen des Ruhms mit ihnen zusammen sein?" Bella070
"Eine brillante Geschichte, die die einzelenen Charaktere Seite um Seite entblättert, literaturpreiswürdig, aufwühlend und voller Emotionen. Ich empfehle das Buch jeder Frau, die sich für Kunst interessiert oder sich mit einer Kindheit auseinandersetzen mag, die von den Eltern vernachlässigt wurde." Sabine Baumann“
Klappentext
Von oben betrachtet sieht die Welt gleich ganz anders aus
Sechs Astronauten schweben in einer Raumstation durchs All. Den Planeten Erde umkreisen sie in 90 Minuten, sechzehnmal in 24 Stunden. Die zwei Frauen und vier Männer aus ganz unterschiedlichen Nationen arbeiten, essen und schlafen auf engstem Raum - und doch ist alles losgelöst vom Alltag, Schwerkraft und Zeitempfinden sind außer Kraft gesetzt. Was passiert, wenn man seine Heimat nur aus weiter Ferne durch ein kleines Fenster sieht? Wie verändern sich Denken und Fühlen? In dem Zeitraum von nur einem Tag, während die Sonne sechzehnmal auf- und untergeht, betrachtet dieser ungewöhnliche, kraftvoll poetische Roman die großen und kleinen Fragen der Menschheit und bringt uns der Schönheit des Universums ganz nahe.
Rezension



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